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Emotionale Kompetenz – Entwicklung und Evaluation einer Testbatterie für Kinder und Jugendliche

Projektleitung, wiss. Mitarbeiter/in

 

Leitung:   Prof. Dr. Michael Behr  
Wiss. Mitarbeit:  Dipl.-Psych. Eszter Monigl 
Kontakt:  michael.behr@ph.gmuend.de  
Schlagwörter:   Emotionale Sensitivität, Emotionswissen, soziale Motive 


Kurzbeschreibung


Neueste Studien weisen darauf hin, dass emotionale Fähigkeiten neben ihrem Einfluss auf die soziale Interaktion eines Kindes, auch für die Effektivität von Lern- und Bildungsprozessen eine wichtige Rolle spielen. Eine differenzierte Erfassung von emotionalen Kompetenzen ist derzeit im deutschsprachigen Raum jedoch nur begrenzt und anhand mehrerer Testverfahren möglich.


Ziele und Fragestellung:

Entwicklung einer Emotionale-Kompetenz-Testbatterie für Kinder und Jugendliche (9 – 16 J.). Unsere Fragestellung bezieht sich auf die Operationalisierbarkeit von emotionalen Fähigkeiten und ihrer motivationalen Aspekte für ein quantitatives Fragebogenverfahren.


Methode:

Bei der Konstruktdefinition lehnen wir uns an ausgewählte Modelle emotionaler Kompetenzen an und ergänzen sie mit der Dimension „Motive“. Die Hauptachsen der Testbatterie bilden die Sensitivität für eigene Emotionen, die Sensitivität für Emotionen anderer, das Emotionswissen und die sozialen Motive. Als Grundlage des Verfahrens dienen die Vorarbeiten von Behr und Mitarbeitern zur Entwicklung eines Empathietest für Kinder (ETK), deren Skalen optimiert und erweitert werden. Für die Testentwicklung sind insgesamt drei Untersuchungswellen mit jeweils relevanten Validierungsinstrumenten und unter Einschluss von Fremdrating-prozeduren bei Schülern der Klassen 4 – 12 geplant. Eine Datenerhebung mit den ersten Testteilen ist bereits abgeschlossen.

 

Laufzeit:   Beginn: 2005 – Ende: 2008
Finanzierung:  Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd 


Literatur:
Behr, M. (2000). Forschungsinstrumente und Konstrukte für die Kindheitsforschung aus der Perspektive der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie: Gefühlssensitivität und zwischenmenschliche Beziehung. In F. Heizel (Hrsg.). Methoden der Kindheitsforschung. Ein Überblick über Forschungszugänge zur kindlichen Perspektive (S. 195 – 308). München: Juventa.


Behr, M., Ruprecht, T., Aubele, S., Sonnentag, G.& Jacob, N. (2004). Diagnostik von Empa-thie-Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen – Zusammenhänge mit emotionalen Störungen und prosozialem Verhalten. In W. Bos, E. M. Lankes, K. Schwippert & N. Plaßmei-er (Hrsg.), Heterogenität. (S. 1 – 12). Münster: Waxmann.



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