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Selbstreflexion, Motivation und Selbstdarstellung (SMS)- Selbstkompetenz und Strategietraining für Jugendliche der Haupt- und Realschule

Projektleitung, wiss. Mitarbeiter/in

 

Leitung:  Prof. Dr. Michael Behr 
Wiss. Mitarbeit:  Dipl.-Psych. Eszter Monigl 
Kontakt:  michael.behr@ph.gmuend.de 
Schlagwörter:  Selbstreflexion, Selbstdarstellung, Selbstwirksamkeit, implizite Motive, Staffeltraining 


Kurzbeschreibung


Angesichts der heutigen Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten stellt sich die Frage, wie Jugendliche für die Bewältigung des Wechsels in das Berufsleben unterstützt werden können. Die Anforderungen in der Wirtschaft und der Schule betonen die Notwendigkeit und Aktualität von Fördermaßnahmen zur Unterstützung des Selbst-konzeptes und selbstwertschützender Prozesse.


Ziele und Fragestellungen:

Für Jugendliche der Haupt- und Realschulen soll ein mehrstufiges Trainingsprogramm entwickelt und evaluiert werden. Hintergrund des Trainingskonzepts bilden Theorien zu Selbstreflexion, Selbstdarstellung, Selbstwirk-samkeit und impliziten Motiven. Verfolgt wird dabei die Frage: Welche Veränderungen werden bewirkt durch die integrierte Schulung selbstwertschützender und bewerbungsthematischer Kompetenzen im Bereich des Selbstwertgefühls, der Selbstwirksamkeitserleben, der Handlungskontrolle und der Einstellung zur Berufswahl.


Methoden:

Alltags- und bewerbungsthematischen Übungen des Trainings ermöglichen den Schülern u. a. ihre individuellen Stärken und Schwächen kennen zulernen sowie Strategien des Assertive-Impression-Management zu erproben. Weiterhin bezweckt das Training die Förderung der Teamfähigkeit, der Autonomie sowie der strategischen Kompetenzen. Zur Evaluation des Trainings sind drei Erhebungswellen im Versuchsgruppen-Kontrollgruppen-Design jeweils mit Follow-up Erhebung geplant, die in mehreren Haupt- und Realschulen, über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt werden sollen.


Ergebnisse:

Die Vorstudie wurde im Kontrollgruppendesign bei zwei 8. Klassen einer Hauptschule durchgeführt. Kurzfristige quantitative Ergebnisse, sowie bei Trainerinnen und Schülern erhobene qualitative Daten spezifizieren ausgesprochen relevante Entwicklungsprozesse mit Evidenz für die langfristige Wirksamkeit des Programms.

 

Laufzeit:   Beginn: 2005 – Ende: 2008 
Finanzierung:  

Robert Bosch Stiftung,

Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd


Literatur:
Bieg, S. & Behr, M. (2005). Mich und Dich verstehen. – Gefühle erkennen, Andere verstehen, Angst bewältigen. Emotionale Sensitivität für 7 bis 12 jährige. – Ein manualisiertes und evaluiertes Programm für Schule und Pädagogik. Göttingen: Hogrefe.


Grewe, W. (2000). Psychologie des Selbst. Weinheim: Beltz.


Rheinberg, F. & Krug, S. (1999). Motivationsförderung im Schulalltag. Psychologische Grundlagen und praktische Durchführung (2. Aufl.). Göttingen: Hogrefe



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