Unter dem Titel „Integration durch Bildung“ führte die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd seit Januar 2006 bis Ende Dezember 2009 Förderunterricht für Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund an den drei Standorten Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall und Heidenheim durch.
In diesem Projekt, das neben der Mercator-Stiftung auch von der ortsansässigen Ostalb-Stiftung finanziell unterstützt wurde, wurden in Schwäbisch Gmünd 5 Hauptschulen und eine Realschule mit insgesamt 100 Schüler/-innen in 20 Gruppen, in Schwäbisch Hall zwei Schulen mit 20 Schüler/innen in 4 Gruppen und in Heidenheim eine Schule mit 20 Schüler/innen in 4 Gruppen beteiligt.
Insgesamt konnten in den wöchentlichen Kursen 155 Schüler/innen von 31 studentischen Förderlehrern und Förderlehrerinnen (zum Großteil Studierende des Lehramts in Deutsch, Englisch oder Mathematik mit Migrationshintergrund) gefördert werden. Die Veranstaltungen fanden aufgrund der breiten regionalen Streuung an den Schulen statt. Die Förderlehrkräfte waren Studierende der PH Gmünd, die in regulären und zusätzlichen Lehrveranstaltungen für die Tätigkeit aus- und weitergebildet wurden.
Neben dem regulären wöchentlichen Förderunterricht (4 Unterrichtsstunden = 180 Minuten) wurden in den Herbst- und Osterferien zusätzliche ganztägige Schul- und Feizeitmaßnahmen nach dem Vorbild einer „summer school“ angeboten. In den Herbstferien 2006, vom 29.10 bis zum 02.11, fand die erste Herbstschule und in den Osterferien 2007, vom 02.04 bis zum 13.04, die zweiwöchige Osterschule sowie in den Herbstferien 2007 die zweite Herbstschule 2007 statt.
Des Weiteren war fester Bestandteil der Ferienschulen ein Modul zum Thema „Förderung von Stressbewältigung“ in Zusammenarbeit mit dem Fach Pädagogische Psychologie der PH Schwäbisch Gmünd.