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Mercator-Presse

Der Lehrer kennt Probleme aus eigener Erfahrung


In Schwäbisch Gmünd geben Pädagogikstudenten aus Einwandererfamilien Deutschförderunterricht für Kinder

Schwäbisch Gmünd


„Integration durch Bildung“ heißt ein Projekt der Pädagogischen Hochschule Schwäbich Gmünd zur Sprachförderung. Lehramtsstudenten aus Einwandererfamilien unterrichten Kinder – Vorbilder zum Anfassen.

„So was sagt man nicht, das ist unanständig, schimpft Deniz-Özana Ercan. Die Lehramtsstudentin ist sauer. Kübra und Beyza konnten sich das Tuscheln während des Unterrichts nicht verkneifen und dabei ist einem der Mädchen ein türkisches Schimpfwort herausgerutscht. Laut genug, dass Ercan es verstanden hat. Die Förderlehrerin stammt selbst aus einem türkischen Elternhaus und spricht die Sprache fließend – so wie sechs der neun Kinder im Klassenzimmer. Alle haben sie Probleme mit der deutschen Sprache. Sie gehen in die fünfte Klasse der Rauchbeinschule in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis). Dort bekommen sie seit Anfang des Jahres im Rahmen des Projektes „Integration durch Bildung“ vier Stunden in der Woche zusätzlichen Förderunterricht. Dadurch sollen sie besser Deutsch lernen. Außerdem erhalten sie Unterstützung in Englisch und Mathe.


„Frau Ercan, Sie haben gesagt, dass ich drankomme“, ruft Kübra, als sie sich meldet. Sie ist ganz aufgeregt und will ihre Zahlen an die Tafel schreiben. Für Kübra ist Dezin-Özana etwas Besonderes, da sie „mit uns nicht Türkisch, sondern Deutsch redet“. Für die 22-Jährige gilt die strikte Regel, nicht Türkisch zu sprechen, wie sie selbst mit leicht schwäbischem Akzent erklärt. Die anderen Kinder sagen, für sie mache es keinen Unterschied, dass Deniz-Özana Ercan aus einer Migrantenfamilie stamme. Trotzdem versucht die zwölfjährige Beyza immer wieder, ihre Lehrerin zu überreden, zu einem türkischen Lesewettbewerb mitzukommen. Die Kinder im Förderunterricht kommen alle aus Familien, in denen zumindest ein Elternteil aus dem Ausland stammt. Diesen Hintergrund haben rund 76 Prozent der Schüler an der Rauchbeinschule. 25 Nationen sind an der Grund- und Hauptschule vertreten. Viele Kinder sprechen nicht gut genug Deutsch, um dem Unterricht ohne Probleme zu folgen. Außerdem haben sie oft Schwierigkeiten, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. „Wir können Schüler kaum noch in Ausbildungsverhältnisse übergeben“, sagt Rektor Klaus Dengler. Deswegen hat die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd diese Schule für ihr Projekt ausgewählt. Derzeit unterrichten an der Rauchbeinschule neun Lehramtsstudenten 40 Kinder aus den Klassenstufen fünf und sechs in kleinen Gruppen. Drei der Studenten haben selbst einen ausländischen Hintergrund. Sie ermitteln den Sprachstand der Kinder, um möglichst individuell fördern zu können.


Außer an der Rauchbeinschule gibt es den Förderunterricht an einer Schule in Heidenheim. Langfristig sollen acht Hauptschulen und eine Realschule in Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall und Heidenheim daran teilnehmen. Dabei legt Maria Brunner, die Initiatorin des Projekts an der Hochschule, besonderen Wert auf Förderlehrer aus Einwandererfamilien: „Wir brauchen gerade im Bereich der Hauptschule Lehrer mit ausländischen Wurzeln“. Diese können sich häufig besser in die kulturellen Unterschiede einfühlen, fügt Cornelia Zierau hinzu, die am Projekt mitarbeitet.


Auch der Förderlehrer Fezayil Gazel-Oglu stammt aus einem türkischen Elternhaus. Neben der Vermittlung der Sprache ist es ihm ganz wichtig, den Kindern zu zeigen, dass die Hauptschule keine Endstation sein muss. Als Beweis dafür erzählt Gazel-Oglu gern seine eigene Geschichte: Er hat erst die Hauptschule besucht, dann den Realschulabschluss und das Abitur gemacht. Jetzt wird er Lehrer. „Das bringt was, das motiviert, die Kinder“, sagt der 28-Jährige.


„Die Kinder brauchen Vorbilder, die in einer ähnlichen Situation waren, wie sie es jetzt sind“, ergänzt Janusch Ochmann. Ochmann ist ebenfalls Förderlehrer. Der 34-Jährige kam erst mit 18 Jahren aus Polen nach Deutschland und musste in kürzester Zeit Deutsch lernen. „Am Anfang konnte ich nur Danke und Bitte sagen und nach einem halben Jahr konnte ich einfache Unterhaltungen führen“, sagt Ochmann in einwandfreiem Deutsch, allerdings mit deutlichem Akzent. Er findet, er sei genau der Richtige, um den Kindern zu helfen. Eben weil er Deutsch als Fremdsprache lernen musste und dabei vor allem sein eigener Lehrer war. „Ich kenne die Brücken, die man sich bauen kann, um Deutsch zu lernen“.


Auch in der Elternarbeit findet Janusch Ochmann seinen Hintergrund als Kind einer Einwandererfamilie hilfreich. Dies sieht er besonders bei Gazel-Oglu. „Auf einen türkischen Lehrer reagieren türkische Eltern anders“, sagt Ochmann. Gazel-Oglu ergänzt, er habe nur gute Erfahrungen gemacht. Zwar gilt die Deutschregel im Unterricht auch für ihn, bei seinen Hausbesuchen spricht er aber auch mal Türkisch mit den Eltern. Das sei „weniger eine Sache des Verstehens oder Nichtverstehens“, sagt er. Manchmal seien türkische Sätze einfach authentischer.
Die Idee zu „Integration durch Bildung“ hatte Maria Brunner bei Lehrproben an Hauptschulen. „Dort hatten drei Viertel der Kinder einen ausländischen Hintergrund und es war keine besondere Förderung vorgesehen“, sagt sie. Den Löwenanteil des Projekts finanziert die private Stiftung Mercator mit 180 000 Euro. Sie unterstützt bundesweit Initiativen, in denen die sprachlichen und fachlichen Fähigkeiten von Kindern aus Einwandererfamilien verbessert werden sollen. Allerdings gibt sie nur dann Geld, wenn auch ein ortansässiger Sponsor gefunden wird. In Gmünd ist das die Stiftung der Sparkasse Ostalb mit 45 000 Euro. Die Fördermittel laufen für drei Jahre, dann muss sich das Projekt durch Spender vor Ort finanzieren.

Interessierte Lehramtsanwärter können sich bei Cornelia Zierau, Telefon 07171/98 34 36. über das Projekt informieren.

 

Stuttgarter Zeitung, 15. März 2006, Stefanie Järkel

 

 

 

Unterricht / Sprachprojekt „Integration durch Bildung“

Tuscheln nur auf Deutsch erlaubt


Kinder von Einwanderern werden an neun Schulen im Land gezielt gefördert

Kinder, die schlecht Deutsch sprechen, haben in der Schule und auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance. Das Projekt „Integration durch Bildung“ in Schwäbisch Gmünd und Heidenheim setzt deshalb auf Sprachunterricht und will Migranten Kinder gezielt fördern.

Schwäbisch Gmünd


Heißt es „die Kartoffel“ oder „der Kartoffel“? Die zwölfjährige Esra (Name geändert) steht vor der Tafel und grübelt. Soll sie den gelben Zettel in die Spalte an der Tafel kleben, in welche die Wörter mit männlichem Artikel kommen, oder doch lieber in die für die Wörter mit weiblichem? „Lass dir ruhig Zeit“, sagt Giovanni Deriu und grinst. Der Diplomsozialpädagoge, der momentan an der Pädagogischen Hochschule (PH) in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) einen Aufbaustudiengang absolviert, unterrichtet Esra und vier weitere Kinder zweimal in der Woche. Zusätzlich zum normalen Schulunterricht, denn die Schüler der Gmünder Rauchbeinschule haben Probleme mit der deutschen Sprache.


„Integration durch Bildung“ heißt das Projekt, das bisher an zwei Schulen in Schwäbisch Gmünd und Heidenheim gibt und das jetzt auf sieben weitere Schulen in Schwäbisch Gmünd und Schwäbisch Hall ausgedehnt werden soll. Gefördert durch die Stiftung Mercator und die die Kreissparkasse Ostalb Stiftung, unterrichten Lehramtsstudenten an Schulen, an denen besonders viele Migrantenkinder sind. Initiiert wurde das Projekt von der PH-Professorin Maria Brunner, betreut wird der Förderunterricht von der Arbeitstelle Migration an der PH. „Der normale Schulunterricht ist für viele Kinder nicht ausreichend“, sagt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Cornelia Zierau. Häufig seien die sprachlichen Differenzen unter den Schülern viel zu groß. „Die Schule orientiert sich eben nicht an den Schwächeren, sondern meist an den besseren Schülern“. Die Folgen: Viele Schüler wissen am ende ihrer Schullaufbahn nicht, ob es die Kartoffel oder der Kartoffel heißt.


An der Rauchbeinschule liegt der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund bei 76 Prozent. „Das Sprachproblem zieht sich bei uns durch alle Fächer“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin Ulrike Müller. Im Förderunterricht werden jetzt die schwächsten Schüler gezielt unterstützt. Die Konsequenzen kennen die meisten Lehrer: Schüler, die schlecht Deutsch sprechen, schotten sich von den anderen ab und haben kaum eine Chance, sich später in den Arbeitsmarkt zu integrieren.


Worum es der Hochschule geht verrät schon der Titel des Programms, an dem in den nächsten drei Jahren circa 1200 Kinder der Klassen fünf bis zehn teilnehmen sollen. „Integrationsprobleme sind häufig Bildungsprobleme“, erklärt Zierau. Das heißt: Wer die Landessprache nicht spricht, bringt sich nicht in die Gesellschaft ein.


Das Projekt bietet mehr als Sprachunterricht und greift auch Inhalte aus anderen fächern auf. 15 Studierende sind beteiligt. Sie werden von der Pädagogischen Hochschule geschult und lernen so, Theorie in die Praxis umzusetzen.

Lernen macht Spaß

 

Esra und ihre Freundinnen haben den Zettel inzwischen eingeklebt, allerdings in die falsche Spalte. „Macht nichts“, sagt Deriu und fragt die beiden anderen Schüler, welcher Artikel der richtige für „Kartoffel“ ist. Und dann üben die fünf Kinder, welche Artikel vor Käse, Sofa, Tisch und Spiegel kommen. So lange, bis es alle richtig machen. „Der Unterricht macht Spaß“, sagt Esra und erzählt stolz, dass sie im letzten Deutschtest die Note drei geschrieben hat. Ach Cems (Name geändert) Deutsch ist besser geworden. „Zu Hause kann ich nicht richtig üben, denn meine Oma und mein Opa sprechen kein Deutsch“, erzählt der 13-Jährige.
Esra tuschelt währenddessen mit ihrer Nebensitzerin. „Ich hab’s genau gehört“, ruft Deriu, „ihr habt Türkisch geredet“. Die Mädchen grinsen verlegen. Denn im Förderunterricht ist tuscheln zwar ab und zu erlaubt – aber nur auf Deutsch.


Gmünder Tagespost, 20. April 2006, Angelika Hensolt

 

 

 

Osterschule / Zum Abschluss zeigten die Kinder was sie gelernt hatten

Schritt in die richtige Richtung

Rechnen, Schreiben, Europa kennenlernen – aber das in den Ferien? 20 Kinder mit Migrationshintergrund machten freiwillig beim Projekt der Mercator-Stiftung „Integration durch Bildung“ mit. Gestern war die Abschlussveranstaltung.

Schwäbisch Gmünd


„Viele Schüler, die die Herbstschule besucht haben, gingen auch in die Osterschule“, sagt PH-Dozentin Cornelia Zierau, die das Workshop-Programm leitete. Sie erzählt, dass Kinder aus beispielsweise Russland, Serbien, Türkei und Italien begeistert am Projekt dran gewesen seien. Wie auch elf PH-Studenten. Zehn von ihnen lehrten am Vormittag Englisch, Erdkunde und Deutsch. „Mittags wurde er kreativ und sportlich“, weiß Zierau. Die Schüler der ersten Sekundarstufe, überwiegend aus der Rauchbein- und Stauferschule, teilten sich in „Workshops“ auf. Ob theatralische Leidenschaft oder Pizza backen wie beim Italiener – „es war richtig schön“, erinnert sich die elfjährige Bianka Stojcevska. Lernstrategien wie Stressbewältigung seien nicht zu kurz gekommen, so Zierau. Die Kinder erklärten bei der Abschlussveranstaltung an der Rauchbeinschule wie ihre gebastelte Stressschlange bei Problemen helfen kann.


Überhaupt hatten Kinder die Möglichkeit zu zeigen, was sie in den acht Tagen der Osterferien gelernt und gemacht haben. Sie stellten einige Länder Europas vor, denn das Thema der Osterschule war: „In acht Tagen durch Europa“. Sehr viel lachten Kinder und Publikum bei einem Spiel, in dem Allgemeinwissen Punkte brachte und dem Gedicht „Die verflixte Fliege“. Dazu gab’ s von den Kindern lustige Bilder. „Die Vorbereitung hat sehr viel Spaß gemacht“, meint Bianka. Sie führte mit fünf anderen Kindern ein kleines Theaterstück vor – in diesem ging es etwa um Scheidung. Bianka sagt, der Unterricht sei ihr leicht von der Hand gegangen. Trotzdem habe sie viel Neues gelernt.


Auch die Förderlehrer berichten nur Positives. PH-Studentin Anna Peschko: „Da die Schüler freiwillig in die Schule gingen, waren sie sehr motiviert“. Sie fühle sich durch die Erfahrung an der Herbst- und Osterschule sicherer im Auftreten einer Lehrerin. Außerdem könne sie gelernte Unterrichtsformen in der Praxis ausprobieren. Ein Erfolgserlebnis: „Ein 14-jähriger Junge aus Libanon konnte weder schreiben noch lesen, als er in meine Gruppe kam. Nun konnte er schon bei den Vorträgen mitmachen“, erzählt Peschko. Für PH-Student Gazeloglu Fezayil ist seine Herkunft bei der Osterschule von Vorteil: Einige Schüler sagten „Mach das Licht zu“ – das sei aus dem Türkischen übernommen worden. „Ich kann sie verstehen und verbessern“. Das Projekt sei ein „Schritt in die richtige Richtung“, meint Fezayil. Mit Wissen komme man eben weit.

 

Gmünder Tagespost, 14. April 2007, von jessy

 

 

Förderprojekt Pädagogische Hochschule Gmünd geht auf die Migrationskinder zu

Magisch Wissen vermitteln

„Integration durch Bildung“ haben sich die studentischen Förderlehrer der Pädagogischen Hochschule auf die Fahnen geschrieben. Unter der Projektleitung von Cornelia Zierau und mit Unterstützung der Mercator Stiftung boten sie 23 Schülern der Rauchbeinschule in den Herbstferien ganztägige, „magische“ Schul- und Freizeitmaßnahmen. Der Schwerpunkt lag auf der Verzahnung von Fach- und Sprachunterricht.

Schwäbisch Gmünd


Wasser verwandelte sich in Metall, Knoten verschwanden und Nüsse tauchten dort auf, wo vorher keine waren. Wenn der Zuschauer während der Abschlussvorführung seinen Augen nicht mehr traute, dann haben sie alles richtig gemacht: die Zauberlehrlinge der Herbstschule in der Gmünder Rauchbeinschule. „Magie macht Schule“ lautete das Motto des ganztägigen Schul- und Freizeitangebots während der Herbstferien für die Schüler der Klassen fünf bis acht.

Organisiert haben dieses Projekt speziell für Kinder mit Migrationshintergrund elf Studierende der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd unter der Federführung der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Cornelia Zierau. „Unter dem Titel „Integration durch Bildung“ führen wir seit Januar 2006 Förderunterricht für Schüler mit Migrationshintergrund an mehreren Schulen durch“, erklärt Cornelia Zierau. Insgesamt 53 studentische Förderlehrer bieten in diesem von der Mercator-Stiftung und von der Ostalb-Stiftung finanzierten Projekt Fach- und Sprachunterricht und erstellen Sprachstanddiagnosen. In Schwäbisch Gmünd nehmen aktuell Schüler der Rauchbein-, Staufer- und Mozartschule an diesem wöchentlichen Förderunterricht teil. „Zusätzlich haben wir an der Rauchbeinschule zum dritten Mal eine ganztägige Schul- und Freizeitmaßnahme angeboten“, erzählt Cornelia Zierau. Insgesamt 23 Schüler der Rauchbeinschule wurden zunächst vormittags in sechs Gruppen aufgeteilt unterrichtet. „Elf Förderlehrer kümmerten sich um die Förderung ihrer Lesekompetenz. Sie übten mit ihnen Wortarten, oder lernten auch Mathe und Englisch“, fasst Cornelia Zierau zusammen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten sich die Kinder außerhalb des Schulstresses bis 16.30 Uhr in verschiedenen Workshops ausprobieren: „Die Einen haben gebastelt, die Andere Kürbisse geschnitzt und zum Nachtisch verarbeitet. Wieder Andere haben Zaubertricks gelernt, oder nur einfach Sport oder Wellness gemacht“. Wichtig dabei war es die Themen aufzugreifen, die im Schulplan zu kurz kommen. „Wir wollen mit den Kindern kreativ arbeiten, und nebenbei soziales Verhalten üben“, so Zierau. Die Schüler hätten bei solchen Aktivitäten fernab vom normalen Schulalltag Erfolgserlebnisse, die für wahre Motivationsschübe sorgten. „Am Ende der Woche bekommt jeder Teilnehmer eine Urkunde und ein kleiner Geschenk überreicht.“ Das viel schönere Geschenk für die Förderlehrer sei es allerdings, wenn die Fachlehrer die gestiegenen Leistungen der Schüler lobten: „Manche verbessern sich danach so deutlich, dass sie nicht mehr zum Förderunterricht müssen“, freut sich Cornelia Zierau. „Einige brauchen nur ein klein wenig Unterstützung, um weiter zu kommen“, weiß die wissenschaftliche Mitarbeiterin der PH Schwäbisch Gmünd. Viele Schüler versicherten, dass sie in den Osterferien erneut dabei sein wollen. Cornelia Zierau freut sich schon auf sie: „Es gibt in diesem Alter sicherlich „Cooleres“, als in den Schulferien freiwillig zu lernen.“

 

Gmünder Tagespost, 15. November 2007, von Andrea Kombartzky



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