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Bologna-Prozess

Bereits 1999 verabschiedeten 29 europäische Staaten die Bologna-Deklaration. Sie bekannten sich damit zu dem Ziel, bis zum Jahr 2010 einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen. In Deutschland haben auch die Bundesländer die Deklaration unterzeichnet. Bestandteile des seitdem so genannten Bologna-Prozesses sind die Einführung eines zweistufiges System von Studienabschlüssen (undergraduate/graduate = Bachelor/Master), von leicht verständlichen und international vergleichbaren Abschlüssen sowie eines Leistungspunktesystem nach dem ECTS-Modell. Damit verbunden war die Hoffnung, die internationale Mobilität von Studierenden, insbesondere innerhalb Europas, zu fördern.



Bachelor-Master


Das augenfälligste Ergebnis der Bologna-Reform ist die Umstellung der Studiengänge auf das zweistufige Bachelor-/Master-Studiensystem und damit einhergehend die Einführung von Leistungspunkten sowie die Modualisierung der Studiengänge. Nach dem Bachelor-Master-Modell gliedert sich ein Studium in einen grundständigen Teil und einen Postgraduierten-Teil. Der erste ist an beruflichen Tätigkeitsfeldern orientiert, der zweite auf die Forschung oder weitere Berufsmöglichkeiten ausgerichtet. Das Bachelorstudium schließt in der Regel nach sechs Semestern mit einem ersten berufsbefähigenden Abschluss ab, so dass es möglich ist, schon nach einer relativ kurzen Studienzeit in den Beruf zu gehen. Wer seine wissenschaftliche Ausbildung vertiefen möchte, kann in weiteren zwei bis vier Semestern einen Masterabschluss erwerben.

Um die Einführung des zweistufigen Studiensystems zu ermöglichen, hat Deutschland bereits 2002 mit dem 6. HRGÄndG die Bachelor- und Masterstudiengänge in das Regelangebot der Hochschulen überführt. Die Bundesländer haben diese bundesgesetzliche Vorgabe durch eine Verankerung der Bachelor- und Masterstudiengänge in ihren Landeshochschulgesetzen umgesetzt. 2003 hat die Kultusminsiterkonferenz (KMK) die Grundsatzentscheidung für eine möglichst flächendeckende Umsetzung des gestuften Studiensystems bis zum Jahre 2010 beschlossen.

Zu den Beschlüssen der KMK zu Bachelor- u. Masterstudiengängen …



Akkreditierung


Hochschulen, die Bachelor- und Masterabschlüsse einführen wollen, müssen sich diese akkreditieren lassen. Im Akkreditierungsverfahren wird überprüft, ob die Studiengänge fachliche Mindeststandards einhalten und bestimmte Strukturvorgaben erfüllen. Dadurch soll der Öffentlichkeit - insbesondere Studierenden und Arbeitgebern - eine Orientierung über der Qualität von Studiengängen und Hochschulen ermöglicht werden. Die KMK hat dafür die Einrichtung eines nationalen Akkreditierungsrats beschlossen, der heute die Form einer Stiftung hat. Sie ist für die Durchsetzung vergleichbarer Qualitätsstandards zuständig und überwacht jene Agenturen, die Studiengangsakkreditierungen an den einzelnen Hochschulen durchführen.

Informationen zum Akkreditierungsrat und den Agenturen …


Bachelor und Master in der Lehrerbildung in Baden-Württemberg


In Baden-Württemberg werden die Lehramtsstudiengänge vorerst nicht auf die gestufte Studienstruktur umgestellt; das gilt nun auch  für das Lehramt an Gymnasien, für das eine Umstellung bereits angedacht war. Die Lehrerbildung erfolgt in Baden-Württemberg damit nicht in Bachelor- und Master-Strukturen.


Pressemitteilung des Wissenschafts- und Kultusministeriums zur Reform des gymnasialen Lehramts, 15.04.2008 ...


Im Herbst 2006 hat die Landesrektorenkonferenz (LRK) der Pädagogischen Hochschulen ein Positionspapier zur gestuften Lehramtsausbildung an den PHs vorgelegt. Dort bekennen sich die Pädagogischen Hochschulen zu einer Umstellung auf eine Bachelor/Master-Studienstruktur und fordern für alle Lehramtsstudiengänge einen vollwertigen Masterabschluss.

Positionspapier der LRK der Pädagogischen Hochschulen: Gestufte Lehramtsausbildung an Pädagogischen Hochschulen…


Bachelor- und Masterstudiengänge an der PH Schwäbisch Gmünd


Zurzeit sind an der PH Schwäbisch Gmünd folgende Bachelor- und Masterstudiengänge studierbar.

Seit dem WS 2003/04 führen die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen eine gemeinsame Ausbildung für das Lehramt an beruflichen Schulen (Ingenieurpädagogik) durch. Der Bachelorstudiengang umfasst 7 Semester, die Masterphase 3 Semester.


Mit den Bachelorstudiengängen Gesundheitsförderung und Frühe Bildung trägt die Pädagogische Hochschule der steigenden Nachfrage nach einer professionellen Förderung im Gesundheitssektor und in der Pädagogik der frühen Kindheit Rechnung. Die jeweils dreijährigen Bachelorstudiengänge bereiten die Absolventinnen und Absolventen auf eine Tätigkeit in Einrichtungen des Gesundheitsweses bzw. bei frühkindlichen und vorschulischen Bildungsträgern vor. Beide Studiengänge sind im WS 2007/08 gestartet.


Der Masterstudiengang Bildungswissenschaften (3 Semester) vermittelt Handlungskompetenzen für leitende Tätigkeiten in pädagogischen Arbeitsfeldern.

Der Masterstudiengang Interkulturalität und Integration vermittelt Kompetenzen zur Gestaltung der Folgeerscheinungen von Migration und Heterogenität. Er umfasst 4 Semester.

Beide Studiengänge laufen seit Wintersemester 2009/10.

 

Seit Wintersemester 2010/11kann der viersemestrige Masterstudiengang Gesundheitsförderung (M. Sc.) studiert werden. Er vermittelt vertiefende Kenntnisse, um Kompetenz, Forschungs- und Praxisprojekte in der Gesundheitsförderung zu entwickeln und durchzuführen.


Weitere Informationen zu den Studiengängen
Ingenieurpädagogik …
Gesundheitsförderung …
Frühe Bildung…
Bildungswissenschaften ...

Interkulturalität und Integration ...


 

Information und Arbeitshilfen

 

Mit Ihren Fragen zur Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen oder zum Modualisierungsprozess an der PH Schwäbisch Gmünd wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. phil. habil. Helmar Schöne (Tel. -260), der auch Arbeitshilfen wie einen Info-Leitfaden zur Umwandlung bzw. Einführung von Studiengängen und Vorlagen zur Modulbeschreibung bereit hält.



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