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Höheres Lehramt an beruflichen Schulen (Ingenieurpädagogik),
Bachelor of Engineering / Master of Science

Seit dem WS 2003/04 führen die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd und
die Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen eine gemeinsame Ausbildung
für das Lehramt an beruflichen Schulen durch. In der Kooperation von
unterschiedlichen Hochschultypen wird die jeweilige Stärke für die
Lehramtsausbildung nutzbar gemacht. Von der HTW Aalen ist die
ingenieurwissenschaftliche Expertise einzubringen. Die Pädagogische
Hochschule, die mit dem vollen Promotions- und Habilitationsrecht
universitären Status hat, ist seit Jahrzehnten auf Lehramtsausbildungen
spezialisiert und zeichnet sich insbesondere durch einen starken Schul- und
Unterrichtsbezug in Lehre und Forschung aus.

Der Studiengang wurde im Februar 2007 ohne Auflagen akkreditiert und ist somit ein Regelzugang zum Lehramt an beruflichen Schulen (Sek.II).

 

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Die Zulassung und Immatrikulation für den Bachelor erfolgt bei der HTW Aalen.

Für den Master-Studiengang erfolgt dies bei der PH Schwäbisch Gmünd mit folgenden Bewerbungsfristen für das Masterstudium sind

der 15. Januar (für das darauffolgende Sommersemester) und

der 15. Juli (für das folgende Wintersemester).


Das kooperative Modell sieht einen Bachelor-Studiengang (BA eng.) mit
anschließendem Master-Studiengang (MA sc.) vor (7 plus 3 Semester). Zurzeit
werden diese Studiengänge für die berufliche Fachrichtung Fertigungstechnik
mit dem Zweitfach Informationstechnik angeboten. Die Erweiterung des
Angebotes auf die berufliche Fachrichtung Medientechnik mit dem Zweitfach
Fertigungstechnik ist geplant. Der direkte Einstieg in den
Master-Studiengang ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich, die in der
Studien- und Prüfungsordnung beschrieben sind.
Die Zulassung und Immatrikulation für den Bachelor erfolgt bei der HTW
Aalen. Für den Master-Studiengang erfolgt dies bei der PH Schwäbisch Gmünd,
erstmalig zum Sommersemester 2007.

Bereits ab dem ersten Semester werden fachwissenschaftliche, fachdidaktische
und bildungswissenschaftliche Module studiert. Die Praxisorientierung dieser
Ausbildung für das Lehramt an beruflichen Schulen wird daran deutlich, dass

  • bereits im Anschluss an das erste Semester ein Schulpraktikum zu
    absolvieren ist, das einen realistischen Einblick in die Lehrtätigkeit und
    damit eine erste Überprüfung der getroffenen Studienentscheidung ermöglicht.
    Die Schulpraktika umfassen insgesamt zehn Wochen in drei etwa gleich langen
    Blöcken (zwei in der Bachelor- und einen in der Master-Phase).
  • im 5. BA-Semester ein Industriepraxissemester obligatorisch ist.
    Dies ermöglicht intensive Erfahrungen im Arbeitsfeld von Ingenieuren oder
    auch der techniknahen betrieblichen Bildung.


Die AbsolventInnen der Bachelor-Phase des Studiengangs haben folgende
Möglichkeiten:

  • Übergang zum Masterstudium mit dem Ziel Lehramt an beruflichen
    Schulen (Sekundarstufe II, Höherer Dienst)
  • Übergang zum Masterstudium in der studierten Fachwissenschaft
  • Berufseinstieg in einschlägige Ingenieurtätigkeiten
  • Berufseinstieg in das betriebliche Bildungs- und Personalwesen sowie
    Entwicklungstätigkeiten in der Lehrmittelbranche

 

Den AbsolventInnen mit Masterabschluss stehen die folgenden Möglichkeiten
offen:

  • Eintritt in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an beruflichen
    Schulen im Höheren Dienst
  • (Leitende) Tätigkeit in der berufsbezogenen Aus- und Weiterbildung
    in öffentlicher und privater Trägerschaft
  • Möglichkeit der Promotion in den Bildungswissenschaften
  • Berufseinstieg in einschlägige Ingenieurtätigkeiten
  • Berufseinstieg in leitende Tätigkeites des betrieblichen Bildungs-
    und Personalwesens


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