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Interdisziplinäre Tagung „Provinz postmigrantisch: Aushandlungen und (Neu-) Formierungen“

Das MiGS plant derzeit die interdisziplinäre Tagung

„Provinz postmigrantisch: Aushandlungen und (Neu-) Formierungen“

am 20. und 21. November 2020 an der PH Schwäbisch Gmünd.

Die „Provinz“ und die damit verbundenen Vorstellungen changierten in der Vergangenheit stets zwischen rückständiger Anti-Moderne und idealisiertem Rückzugsort eines naturnahen Lebens. Diese Gleichzeitigkeit der Diagnosen kann auch heute noch festgestellt werden (…).

Während Stadtgesellschaften – vor allem vor dem Hintergrund migrationsbedingter Veränderungen, Diversifizierungen und Aushandlungsprozesse – als Gegenstand der Wissenschaften als etabliert gelten, bleibt die Frage nach der „Provinz“ als Gestaltungsort postmigrantischer Realität noch weitestgehend unbeantwortet.

Die geplante interdisziplinäre Tagung setzt hier an, indem sie aktuelle und neue Formierungen im ländlichen Raum in den Blick nimmt und danach fragt, wie sich der ländliche Raum und die Vorstellungen zur „Provinz“ durch (räumliche, aber auch soziale) Mobilität verändern und neu-formieren – und wo dies konkret geschieht:

  • in Institutionen der Bildung, der Kultur und der Politik,
  • in der Literatur sowie
  • in alltäglichen Räumen des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

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