PH Schwäbisch Gmünd » Die PH » Aktuelles » News
Nächster Artikel >
< Vorheriger Artikel

PH Schwäbisch Gmünd: 3.000er Marke geknackt!

„Es war wieder ein erfolgreiches, dynamisches und arbeitsreiches Jahr mit neuen Studiengängen, weiter steigenden Studierendenzahlen, hohen Drittmittelerfolgen.“ So begann die Rektorin der PH Schwäbisch Gmünd, Prof. Dr. Astrid Beckmann, am Mittwoch ihren Jahresbericht. In ihrer Bilanz blickte sie auf die erfolgreiche Umstellung auf die Bachelor- und Masterstruktur im Lehramt zurück, aber auch auf die Erfolge in den Landesprogrammen, aus denen die PH Schwäbisch Gmünd mit der Einwerbung von 4 neuen Studiengangskonzepten als erfolgreichste PH hervorgegangen ist. 2016 startete bereits der Masterstudiengang „Gesundheitsförderung und Prävention“, 2017 sollen die Masterstudiengänge Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität und Pflegepädagogik folgen.


Prorektor Prof. Dr. Carsten Heinze, Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann und Gleichstellungsbeauftragte Dr. Margarete Menz stellen an der PH Schwäbisch Gmünd Rechenschaftsberichte vor.

Ein bemerkenswerter Erfolg war auch die Einwerbung des  Konzepts Bachelor/Master/Promotion Pflegewissenschaft, womit die PH Schwäbisch Gmünd dieses wichtige Zukunftsthema nun erstmalig in den Ostalbkreis geholt hat. Mit den neuen Studiengängen werden die Studierendenzahlen, die schon aktuell einen historischen Höchststand erreicht haben, noch weiter steigen. Der wachsende Trend gilt auch für die berufsbegleitend Studierenden. Insgesamt wurde erstmalig die 3.000er-Marke geknackt! „Mit der erhöhten Aufnahme von Lehramtsstudierenden leisten die Kolleginnen und Kollegen einen großen Beitrag gegen den Lehrermangel außerhalb der Ballungsgebiete“, betonte die Rektorin.

Dass sich den Studierenden ein attraktives Studienumfeld mit innovativer, forschungsorientierter und professionsbezogener Lehre bietet, zeigte Beckmann an den Beispielen der verschiedenen PH-Zentren, wie Zentrum für Medienbildung, Diagnostisches Zentrum, Didaktisches Zentrum, Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung usw. Weiterhin verwies sie auf die überdurchschnittlich positive Bewertung der Servicebereiche in der landesweiten Absolventenstudie und auf die Beratungs- und Qualifizierungsangebote mit Alleinstellungsmerkmal. So gab es gerade aktuell eine erneute Förderzusage des Bundes über mehr als 1,1 Millionen Euro für das bereits langjährig etablierte Beratungs- und Qualifizierungsprojekt „Staufer Studienmodell“. Beim Thema Internationale PH verwies Beckmann auf über 40 aktive internationale Hochschulpartnerschaften auf der ganzen Welt und die erfolgreichen Abschlüsse im internationalen Doppelmasterprogramm.

Eine große Herausforderung stellt für die PH jedoch die räumliche Situation dar, die den hohen Studierendenzahlen schon lange nicht mehr gerecht wird. Hier bedarf es dringend der zeitnahen Zusage zur Umsetzung der Baumaßnahmen aus dem Land.

Prof. Dr. Carsten Heinze, Prorektor für Forschung, Entwicklung und internationale Beziehungen, blickte in seinem Bericht auf zwei Jahre erfolgreicher Forschung zurück mit den Schwerpunkten Bildungsforschung, interdisziplinäre Gesundheitsförderung sowie Migrations- und Partizipationsforschung, die das wissenschaftliche Profil der PH Schwäbisch Gmünd prägen.

Die Umsetzung der vielfältigen Forschungsprojekte erfolgt an der PH Schwäbisch Gmünd sowohl in Eigenprojekten als auch drittmittelbasiert, wobei die Drittmittelforschung einerseits durch überregionale Drittmittelgeber gefördert wird (DFG, BMBF, EU, MWK) sowie andererseits durch regionale Drittmittelgeber, für die vor allem der Forschungstransfer bedeutsam ist (Unternehmen, Kommunen u. a.). Das Drittmittelaufkommen befindet sich auf einem hohen Niveau.

Anstrengungen im Bereich Forschung an der PH Schwäbisch Gmünd beinhalteten Prof. Heinze zufolge auch besonders die Service- und Angebotsstrukturen in der Forschungsförderung, die in den letzten zwei Jahren systematisch überprüft und weiterentwickelt wurden. Er verwies auf das vom Land geförderte Projekt „Werkstatt Qualität in der Forschung – Optimierung der Unterstützungs- und Dienstleistungsprozesse (QuiF)“, das in Kooperation mit den PHs Karlsruhe und Ludwigsburg sowie der HfG Schwäbisch Gmünd durchgeführt wurde. Die wesentlichen Ergebnisse sind in dem gerade erschienenen Forschungskompass der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd dokumentiert.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Differenzierung der Beratungs- und Informationsangebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs (z. B. zur wissenschaftlichen Karriereplanung). Hier hob Prof. Heinze insbesondere das preisgekrönte Projekt „QuaPromo – ein integratives Bausteinkonzept zur Qualitätssicherung und -entwicklung im Promotionswesen der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd“ hervor.

Auch die Gleichstellungsbeauftragte der PH Schwäbisch Gmünd, Dr. Margarete Menz, stellte in ihrem Bericht einen Rückblick auf ein vielfältiges und erfolgreiches Jahr vor. Ein zentraler Schwerpunkt war hier die Arbeit am neuen Struktur- und Entwicklungsplan, in welchem Gleichstellung dem Prinzip des Gender Mainstreaming folgend als Querschnittsthema in allen Arbeitsbereichen verankert wurde. Des Weiteren wurden zahlreiche Maßnahmen und Unterstützungsangebote,  ermöglicht durch eingeworbene Gelder des Professorinnenprogramms II von Bund und Land, implementiert. „Mit KLIO, dem Elternzeit- und Wiedereinstiegsprogramm für Wissenschaftler und Wissenschaftler-innen, können wir nun Elternzeiten in Drittmittelprojekten verlässlich finanzieren und ermöglichen Müttern und Vätern, den Kontakt mit unserer PH während der Elternzeit zu halten und nach der Familienpause wieder in die Wissenschaft einzusteigen“, freut sich Dr. Menz. Schließlich fand die diesjährige Genderwoche, eine regelmäßig wiederkehrende Veranstaltungsreihe mit Vorträgen, Workshops u. Ä., großen Zuspruch. So lud die PH unter dem Schwerpunktthema „Gender in Motion“ z. B. zu einem Erzählcafé mit geflüchteten Frauen ein, welches besonders den anwesenden Lehramtsstudierenden, aber auch zahlreichen Gästen aus der Stadt, wertvolle Einblicke lieferte.