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Europa mit allen Sinnen erleben

Rund 40 Studierende aus Belgien, Großbritannien, Norwegen, Österreich, Kanada, USA, Italien, Israel, Indien, Kasachstan, der Türkei und China waren vom 18.-21. April zu Gast bei der Internationalen Comenius-Projektwoche der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, die in ihrem 11. Jahr unter dem Motto „Europa mit allen Sinnen erleben“ stand. Einige von ihnen kamen eigens für die Comenius-Woche an die PH, für andere dienten die Tage gleichzeitig als Einführungswoche in ein ganzes Auslandssemester in Schwäbisch Gmünd.


Dr. Monika Becker (4. Reihe, 3. von links) und Lesia Kimmel (3. Reihe rechts) vom Akademischen Auslandsamt der PH Schwäbisch Gmünd mit TeilnehmerInnen der Comenius-Woche vor der Mensa der PH

Das englischsprachige Programm umfasste Vorträge und Workshops zu Themen wie den Europäischen Bildungssystemen, der Rolle jedes Einzelnen in Europa oder interdisziplinären Aspekten wie im Workshop „Rhythmik im europäischen Kontext“, einen interkulturellen Besuch in der Staatsgalerie Stuttgart unter dem Motto „Vielfalt in Europa“ und ein klassisches Konzert für Flöte und Gitarre mit Dietlinde Fuchs und Jürgen Schenk. Ihre persönlichen Eindrücke von der Comenius-Woche fassten die Studierenden in einem Foto- und Video-Projekt zusammen.  

Die „Comenius Association“, ein nach dem böhmischen Pädagogen Comenius benanntes Netzwerk europäischer bildungswissenschaftlicher und lehrerbildender Hochschulen, fördert den Austausch von Studierenden innerhalb Europas. Ziel der Mitgliedshochschule, zu denen als einzige deutsche Hochschule auch die PH Schwäbisch Gmünd gehört, ist die verstärkte Internationalisierung der Lehramtsausbildung. Dazu organisieren die einzelnen Hochschulen u.a. Projektwochen, bei denen ausländische Studierende für eine Woche Einblick in das Bildungssystem und in die Kultur eines anderen Landes erhalten können.  

Das Besondere an diesen Projektwochen ist der echte Austausch: Die Gastgeber waren selbst vor kurzem noch Gäste bei ausländischen Studierenden in Comenius-Wochen an europäischen Partnerhochschulen. So lernen die Studierenden nicht nur das Bildungssystem eines anderen Landes kennen, sondern auch das (studentische) Alltagsleben ihrer Gastgeber. Dr. Monika Becker, Leiterin des Akademischen Auslandsamts, setzt große Hoffnungen auf die Kontakte, die während des Projektes entstehen: „Auf diese Weise erhält die Internationalisierung der PH eine menschliche Komponente und trotz der aktuellen Probleme in Europa werden hier die persönlichen Kontakte geknüpft, die den Wert internationaler Zusammenarbeit ausmachen. Dies gilt insbesondere für Studierende, die später die nachfolgenden Generationen ausbilden werden.“