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PH Schwäbisch Gmünd überzeugt im Programm „Spracherwerb stärken – Lehramtsstudierende gewinnen“

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd wird – neben neun weiteren deutschen Universitäten – im Rahmen des Programms „Spracherwerb stärken – Lehramtsstudierende gewinnen“ durch die Initiative „Integration durch Bildung“ des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft e.V. gefördert. Sie überzeugte die Jury mit ihrem Projekt „Mit Sprache zur Fachkompetenz – Sprachlernen in den MINT-Fächern“. Das Konzept sieht vor, Lehramtsstudierenden den sensiblen Umgang mit Sprache im Fachunterricht zu vermitteln, um Schüler_innen mit Deutsch als Fremd- bzw. Zweitsprache den Zugang zu Fachinhalten zu erleichtern. Damit trägt die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, in deren wissenschaftlichem Profil Interkulturalität fest verankert ist, zur bestmöglichen Qualifizierung ihrer Lehrkräfte und zur Bildungsgerechtigkeit bei.


Fachsprache stellt, besonders für Schüler_innen mit Deutsch als Zweit-/Fremdsprache, eine besondere Herausforderung dar. Darum ist der bewusste Umgang mit der Sprache im Fachunterricht von zentraler Bedeutung für den Lehr- und Lernerfolg. Dazu bedarf es (fach-)sprachdidaktischer sowie fachdidaktischer Kompetenzen, weswegen das Fach Deutsch/DaF/DaZ und die beteiligten MINT-Fächer Biologie, Chemie, Mathematik, Physik und Technik das Projekt gemeinsam ausrichten. „Wir brauchen künftig viel mehr Lehrer, die mit sprachlicher und kultureller Vielfalt umgehen können“, sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbands. Dieser Forderung wird die Pädagogische Hochschule mit ihrem Konzept gerecht und bereitet die Lehramtsstudierenden auf das Lehren in sprachlich heterogenen Lernkontexten vor. Dazu lernen die Studierenden die theoretischen Grundlagen kennen, die sie dann als Förderlehrkräfte im Fachunterricht mit geflüchteten Schüler_innen in die Praxis umsetzen. Projektpartner sind Schulen und Unternehmen der Region. Während des Projekts sind der Erfahrungsaustausch und die Reflexion über Handlungsalternativen in der schulischen Praxis wichtige Elemente. Fachgespräche mit Fachreferenten ermöglichen zudem die Vernetzung und den Austausch unter den Projektbeteiligten. Von dem Projekt profitieren nicht nur die Lehramtsstudierenden, sondern auch die Schüler_innen und Lehrkräfte der Schulen, deren unterrichtliche Interaktion gefördert wird und die durch die didaktischen Konzepte der Studierenden neue Anregungen erfahren.

 


Am Projekt beteiligte Fächer
Das Projekt fokussiert eine Kooperation des Faches Deutsch/DaF/DaZ (Projektleitung) mit MINT-Fächern.
Beteiligt sind dabei folgende Fächer:
• Biologie (Prof. Dr. Hans-Martin Haase)
• Chemie (Prof. Dr. Hans-Dieter Körner)
• Deutsch/DaF/DaZ (Prof. Dr. Nazli Hodaie)
• Mathematik (Akad. Oberrat Peter Welzel)
• Physik (Prof. Dr. Lutz Kasper)
• Technik (Prof. Dr. Lars Windelband/Armin Ruch)


Studentische Zielgruppe
Studierende der Sekundarstufe der o.g. beteiligten Fächer


Projektdauer
Das Projekt umfasst die Zeitspanne vom 1. September 2017 bis 31. August 2019. Während dieser Zeit werden zwei studentische Kohorten (je 25 TN) aufgenommen.


Dateien:
Medieninfo_26.pdf32 Ki