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5 Jahre Zentrum für Wissenstransfer der PH Schwäbisch Gmünd

Lebenslanges Lernen gewinnt in allen Berufskarrieren immer mehr an Bedeutung. Längere Lebensarbeitszeit, gesellschaftliche Rahmenbedingungen und wandelnde Berufsanforderungen führen zu Veränderungen der Lernanforderungen und -formen. Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd hat als bildungswissenschaftliche Hochschule mit universitärem Profil früh ihre Verantwortung und Bedeutung für diesen Bereich erkannt und Fort- und Weiterbildung und Wissenstransfer in die Region als wichtige Säule etabliert. Nachdem sich die Angebote zunächst auf Lehrerweiterbildung und Seniorenhochschule konzentrierten, baute die PH Schwäbisch Gmünd im letzten Jahrzehnt die wissenschaftliche Weiterbildung, den Wissenstransfer und die Kooperation mit den Einrichtungen und Unternehmen der Region kontinuierlich aus.


Zur Institutionalisierung und Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes gründete sie in enger Kooperation mit Unterstützung von Südwestmetall und IHK Ostwürttemberg sowie Bosch Automotive Steering zusammen mit dem Verein der Freunde der PH 2012 das Zentrum für Wissenstransfer der Pädagogischen Hochschule (ZWPH), das wissenschaftliche Weiterbildung in berufsbegleitenden Studiengängen und Weiterbildungsmodulen anbietet. Die Angebote werden so organisiert, dass sie für Berufstätige neben der Erwerbstätigkeit besucht werden können. Dabei unterliegen die Bildungsangebote einer ständigen Qualitätskontrolle. Damit wird gewährleistet, dass Menschen die besonderen Anforderungen im Zeitmanagement zwischen Studium, Familie und Beruf gut bewältigen. Die ersten Absolventen und Absolventinnen der bislang 186 am ZWPH eingeschriebenen Studierenden bringen ihr neu erworbenes Wissen bereits in ihre jeweiligen Unternehmen ein oder starteten in die Selbstständigkeit.

Am 20.10.2017 feierte das ZWPH zusammen mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit dem „Tag des Wissenstransfers“ sein Jubiläum auf dem Oberbettringer Campus und bot Interessierten einen Tag des Wissenstransfers. Nach einem Festakt mit Grußworten von Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann, Geschäftsführer Richard Meckes, Amtsgerichtsdirektor a.D. Michael Lang und Jörn P. Makko, Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Ostwürttemberg, stellte Prof. Dr. Klaus-Peter Eichler im Vortrag „Rechnen lernen alle – auf das „WIE“ kommt es an“ die Bachelor- und Masterstudiengänge zur Integrationen Lerntherapie vor, gefolgt vom Fachvortrag zur Betrieblichen Bildung von Prof. Dr. Uwe Faßhauer unter dem Titel „Professionalisierung des Bildungspersonals“. Integrative Lerntherapie richtet sich an diejenigen, die Lernschwierigkeiten, Autismus, ADHS, LRS und Dyskalkulie bei Kindern erkennen und entgegentreten möchten. Betriebliche Bildung ist ein Bildungsangebot für alle in der Personalarbeit, Aus- und Weiterbildung Tätigen.


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