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Herausragendes geleistet

Gleich drei Preise verlieh die PH Schwäbisch Gmünd am Dies Academicus: Neben dem Irma-Schmücker-Preis wurden der Lehrpreis sowie der Preis für studentisches Engagement vergeben.


Irma-Schmücker-Preisträgerin Julia Koller

Irma-Schmücker-Preisträgerin Julia Koller

Der Irma-Schmücker-Preis zeichnet herausragende Arbeiten zu geschlechtertheoretischen oder -didaktischen Themen aus. Beide Zugänge enthält die Arbeit von Preisträgerin Julia Koller, die an der PH Kunst, Englisch sowie Alltagskultur und Gesundheit für das Lehramt Werkreal-, Haupt- und Realschule studiert hat. In ihrer Analyse von Geschlecht, Identität und künstlerischer Inszenierung des nackten weiblichen Körpers betrachtet sie die Entwicklung seiner Darstellung, nimmt ihn als ästhetische Grenzüberschreitung in den Blick und analysiert die Performance „VB53“ der Künstlerin Vanessa Beecroft. Mithilfe einer Online-Umfrage zum Körperbild junger Frauen und Mädchen entwickelte Koller drei Unterrichtsideen für die Sekundarstufe, die das Thema Körperbild aufnehmen. Schüler/innen können so ihren Körper besser verstehen lernen. Ein Glücksfall sei die Arbeit, so die Gleichstellungsbeauftragte Dr. Margarete Menz. Sie leiste aus kunsttheoretischer und -didaktischer Perspektive einen wichtigen Beitrag zu einem aktuellen Thema: dem fremden und eigenen Blick auf weibliche Körper. Die umfassende und wissenschaftlich anspruchsvolle Bearbeitung ermögliche es, mit fundiertem Hintergrund Kunstunterricht als Raum zu entwickeln, in dem junge Menschen bei der Selbstwahrnehmung und Selbstdarstellung unterstützt werden.

Prof. Dr. Hermann Ullrich, Dietlinde Fuchs und Volker Maria Rabe der Abteilung Musik wurden für ihr Projekt „Sein letzter Rausch – Studierendenoper mit Musik von Franz Bühler (1760-1823)“ mit dem Lehrpreis ausgezeichnet. Ziel des Projektes war die Revitalisierung des alten Studententheaters und der vergessenen Musik aus der Region Ostwürttemberg. Die Oper wurde u.a. im Sommer 2016 in Schwäbisch Gmünd von PH-Studierenden aufgeführt. „Eine engere Verbindung von Theorie und Praxis ist kaum vorstellbar“, lobten die Studierenden, die das Projekt für den Preis vorgeschlagen hatten. Den Preis für studentisches Engagement erhielt die Studentische Abteilungsvertretung des Faches Geographie für ihr Weihnachtskolloquium „In hundert Minuten um die Welt“. Die Veranstaltung zeigt die Vielfalt des Faches anhand von Reise-, Auslandspraktikums- und Exkursionsberichten von Studierenden und Lehrenden und dient als Treffpunkt verschiedener Personengruppen, die mit der PH Schwäbisch Gmünd in besonderer Weise verbunden sind. Damit trage sie zur positiven Wahrnehmung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd in der Öffentlichkeit bei.


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