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Neues Zentrum für Migrations- und Integrationsstudien „Migration – Gesellschaft – Schule“ an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd

An der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd nimmt das Zentrum für Migrations- und Integrationsstudien „Migration – Gesellschaft – Schule“ seine Arbeit auf, nachdem der Senat der Hochschule in seiner Novembersitzung die Einrichtung beschlossen hat. Das Zentrum mit dem Schwerpunkt „Migration – Gesellschaft – Schule“ hat zum Ziel, die an der Hochschule vorhandene langjährige und einschlägige Expertise in Forschung, Lehre und Projektarbeit einerseits zu bündeln und andererseits durch weitere Forschungsaktivitäten sowie Lehr-, Fortbildungs- und Beratungsangebote auszubauen und mit neuen Facetten zu versehen.


Bei der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Fragen rund um Migration und Flucht kommt den Hochschulen eine entscheidende Rolle zu. Gemäß ihrem wissenschaftlichen Profil mit einem ausgewiesenen Schwerpunkt in interkultureller Bildung und Integration bzw. Migrations- und Partizipationsforschung stellt sich die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd seit langem in Forschung und Lehre sowie in zahlreichen Projekten den genannten Fragestellungen, sucht hierfür nach adäquaten Lösungsmöglichkeiten und bringt sich bereits entsprechend vielfältig im Land ein. Das sich im Aufbau befindende Zentrum für Migrations- und Integrationsstudien „Migration – Gesellschaft – Schule“ wird die vorhandenen Forschungs-, Projekt- und Fortbildungsaktivitäten bündeln und ausbauen. Dem Profil der Hochschule entsprechend und gemäß wissenschaftlichen Erkenntnissen prägen unterschiedliche Schwerpunkte die Struktur des Zentrums. So gehören konkret fach- und sprachwissenschaftliche bzw. fach- und sprachdidaktische Aspekte im Kontext der Migrationsgesellschaft genauso dazu wie migrationssoziologische und migrationspädagogische Perspektiven sowie Fragestellungen bezüglich der Gesundheitsförderung bzw. Schul- und Bildungsforschung etc. Dabei greift das Zentrum viele gesellschaftlich und bildungsinstitutionell hoch relevante Aspekte, Felder, Entwicklungen und Bedürfnisse im Umgang mit Migration und Flucht auf. Grundlegend für den Aufbau und die Arbeit des Zentrums sind folgende Aufgabenbereiche: Forschung, Lehre (z.B. einschlägige Erweiterungsstudiengänge), Fortbildung sowie Multiplikation (z.B. Lehrerfortbildungen und Multiplikatorenschulungen), Beratung (z.B. Beratungsangebote in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachförderung, sprachsensiblen Fachunterricht, interkulturelle Pädagogik etc.) und Virtualisierung (Aufbereitung virtueller Lehrangebote für einen breiteren Interessentenkreis). Die Leitung des Zentrums hat Professorin Dr. Nazli Hodaie inne, zum Aufbauteam gehören zusammen mit Professorin Nazli Hodaie auch Prof. Dr. Stefan Immerfall und Juniorprofessorin Dr. Miriam Stock.


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