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Ein Akademisches Jahr der „Superlative“

Jahresrückblick der PH Schwäbisch Gmünd


Gleichstellungsbeauftragte Dr. Margarete Menz und PH-Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann (v.l.) bei der Vorstellung des Rechenschaftsberichts 2016/2017

Gleichstellungsbeauftragte Dr. Margarete Menz und PH-Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann (v.l.) bei der Vorstellung des Rechenschaftsberichts 2016/2017

„Ein dynamisches und erfolgreiches Jahr mit Studierendenzahlen und Drittmittelerfolgen in historischer Höhe, mit neuen Studiengängen, vielbeachteter Forschung und internationalen Vorreiterprojekten“, bescheinigte Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2016/17.

Als „Superlative“ des vergangenen Jahres nannte sie den Studierendenrekord mit 3.084 Studierenden, Dritt- und Fördermittel von rund 1,7 Millionen Euro, aber auch verschiedene innovative Projekte: darunter das Gesamtkonzept „Pflegewissenschaft“ als gänzlich neues Lehr- und Forschungsfeld in der weiten Region, außerdem das im Sommer an der PH gegründete internationale Forschungsnetzwerk „Cultures in Early Childhood Education“ sowie die Einrichtung des ersten „Digitalen Klassenzimmers“ in Baden-Württemberg durch das Zentrum für Medienbildung der PH.

Doch auch die zehnjährigen Jubiläen der Studiengänge zur Gesundheitsförderung und Kindheitspädagogik, die mit Tagungen gefeiert wurden, sieht Beckmann als Beleg für das abgerundete wissenschaftliche Profil Bildung – Gesundheit – Interkulturalität. Ebenso erinnerte sie an das fünfjährige Jubiläum des ZWPH (Zentrum für Wissenstransfer) und damit an die Etablierung der wissenschaftlichen Weiterbildung an der PH Schwäbisch Gmünd, u.a. mit einem Angebot an attraktiven berufsbegleitenden Studiengängen.

In ihrem Rückblick hob Beckmann die PH-Kinderkrippe, die im Berichtszeitraum ihr Fünfjähriges feierte, und die Einrichtung des Programms KLIO zur Förderung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Elternzeit als besondere Beispiele für die Festigung der PH Schwäbisch Gmünd als familienfreundliche Hochschule hervor. Weiter waren die innovativen, forschungsorientierten und professionsbezogenen Lehrkonzepte der Lehrenden, u.a. in verschiedenen Zentren wie z.B. im Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung, ein wichtiges Thema.

Dass die Pädagogische Hochschule nicht nur im Bereich der Forschung, Lehre und Weiterbildung punktet, habe ebenfalls die Absolventenbefragung im Land bewiesen, bei der die PH mit den Servicebereichen Bestnoten erzielte und durch hohe Beratungsqualität überzeugte, führte Beckmann aus. Die bedeutende Kooperation im Gymnasiallehramt mit der Universität Ulm wurde im Berichtszeitraum intensiviert und gemeinsam der Tag des Lehramts 2017 organisiert, der ein großer Erfolg war.

In der internen Forschungsförderung wurden neue Formate wie z. B. die Unterstützung von Forschungsprojekten entwickelt und weitere internationale Partnerschaften aufgebaut. Beckmann wies aber auch auf den großen gesellschaftlichen Beitrag hin, den die PH jedes Jahr mit forschungsorientierten Förderprojekten und kulturellen Veranstaltungen für die Menschen der Region leiste. So stellte ein besonderer Höhepunkt das Gmünder Passionsspiel dar. Doch auch sportlich war die PH Schwäbisch Gmünd gut aufgestellt: Sie gewann die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Turnen.

Auch die Gleichstellungsbeauftragte Dr. Margarete Menz blickte auf ein vielfältiges akademisches Jahr zurück: „Die Struktur- und Personalentwicklung, ein immer wichtiger werdender Arbeitsbereich des Büros für Gleichstellung und Familie, wurde durch die im Rahmen des Professorinnenprogramms eingeworbenen Mittel weiter vorangetrieben“, führte Menz aus. Eine positive Bilanz zog sie auch in Blick auf KLIO und das ebenfalls neu eingeführte Konzept „GenderMachtSchule“, welches die Genderkompetenz von Studierenden insbesondere im Lehramtsstudium fördere. Ebenso erfuhr die diesjährige Genderwoche großen Zuspruch, die sich mit dem aktuellen Thema „Feminismus und (Rechts-)Populismus“ auseinandersetzte. Den Irma-Schmücker-Preis 2017 für herausragende Arbeiten aus der Geschlechterforschung erhielt Julia Koller für ihre Arbeit „Der nackte weibliche Körper – Geschlecht, Identität und künstlerische Inszenierung: Analyse und kunstdidaktische Reflexion“.

Ein bedeutendes Thema der Gleichstellungsarbeit war außerdem die Interessenvertretung und Beratung an der PH Schwäbisch Gmünd. Um den betroffenen Studierenden und Hochschulangehörigen den Zugang zu erleichtern, wurden die Beratungskräfte gebündelt und so die Beratungsstruktur weiter optimiert. Im Zuge der Erneuerung des Mutterschutzgesetzes, das nun auch Studentinnen mit einbeziehe, prognostizierte Menz weiter einen erhöhten Beratungs- und Organisationsbedarf.


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