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Seepferdchen ahoi

PH-Studierende leisten Schwimmförderung bei Kindern der Uhlandschule


Guppenbild

Ins kühle Nass springen und im Freibad oder See seine Bahnen ziehen – genau das Richtige bei tropischen Temperaturen. Doch immer mehr Kindern und Jugendlichen bleibt dieser Spaß verwehrt, weil sie schlecht oder gar nicht schwimmen können. Studierende der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd haben sich diesem Problem unter Leitung von Dr. Jens Keyßner, Lehrender der Abteilung Sport und Bewegung, angenommen.

Sie bereiteten 22 Erstklässler der Uhlandschule Bettringen im Projekt „Startup Seepferdle“ auf den kommenden Schwimmunterricht vor. Neben der Uhlandschule unterstützten das städtische Amt für Bildung und Sport und das Gmünder Hallenbad mit Material für die Schwimmausbildung die Projektverantwortlichen.

Zwei Stunden täglich vom 9. bis zum 24. Juli förderten die Studierenden die Kinder individuell je nach ihren vorhandenen Erfahrungen mit dem nassen Element. So hatten zehn Kinder bereits das Seepferdchen, während andere geringe Schwimm- oder Wassererfahrung hatten. Um auf jedes Kind eingehen zu können, teilten sie die Kinder in zwei Gruppen auf: Während die eine Gruppe im Wasser war, hatte die andere regulären Unterricht im Freibad.

Im Rahmen des Projekts lernten die Kinder zudem Wassergefahren zu erkennen und beurteilen ebenso Bade-, Sicherheits- und Hygieneregeln und wie sie sich und andere retten können.

Die Ergebnisse des Projekts überraschten selbst die Verantwortlichen: „Fünf Kinder haben mit einem Freischwimmerabzeichen in Bronze abgeschlossen, vier Kinder machten das Seepferdchen und alle anderen haben ihre Fertigkeiten im Schwimmen erheblich verbessert – diese Erfolge hatten wir in der kurzen Zeit nicht erwartet“, zieht Keyßner Bilanz. Ein ähnlich positives Resümee zog Klassenlehrerin Dorothee Viegas: „Gerade nach der körperlichen Anstrengung durch das Schwimmen haben die Kinder besonders konzentriert und zielstrebig gearbeitet.“


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