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Stressfrei durch den (Schul-)Alltag

Training zur Stressprävention an der St. Josef Schule für Hörgeschädigte Schwäbisch Gmünd

„Less Stress“ – also weniger Stress – wünschen sich vermutlich viele. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, zeigten Studierende des Bachelorstudiengangs Gesundheitsförderung der Gmünder PH den Schülerinnen und Schülern der elften Klasse der St. Josef Schule für Hörgeschädigte Schwäbisch Gmünd mithilfe des gleichnamigen Stressbewältigungsprogramms.

In fünf wöchentlichen Terminen lernten die Jugendlichen, was Stress überhaupt ist und welche Strategien es gibt, mit ihm umzugehen. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass sie Stress unterschiedlich bewältigen können: Sie schauten sich Stresssituationen und -auslöser an und überprüften, ob sie z.B. etwas an einer Stresssituation ändern können – sei es durch besseres Zeitmanagement oder indem sie Prioritäten für noch zu erledigende Aufgaben anders setzen. Des Weiteren betrachteten sie körperliche Reaktionen auf Stress, denen mit Entspannung oder durch aktives Sporttreiben begegnet werden kann. Zudem kann Stress Einhalt geboten werden, wenn typische Stressgedanken geändert und hinterfragt werden – so kann aus einem „Ich muss alles perfekt machen“ ein „Ich mache es, so gut ich kann“ werden.

Ziel des Programms, das unter Leitung von Professorin Heike Eschenbeck und der akademischen Mitarbeiterin Vera Gillé, bereits zum vierten Mal erfolgreich durchgeführt wurde, ist es, Schülerinnen und Schüler für das Thema zu sensibilisieren und ihnen hilfreiche Tipps an die Hand zu geben.

„Dennoch ist es ebenso wichtig zu vermitteln, dass Stress zum Alltag dazugehört“, sagt Eschenbeck. Daher achteten die Verantwortlichen in den Trainingsstunden darauf, dass sich anstrengende und entspannende Phasen abwechselten. Denn letztlich gehe es darum, erklärt Eschenbeck, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Beanspruchung und Erholung zu finden.