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PH Schwäbisch Gmünd evaluiert Ich kann kochen! von Sarah Wiener Stiftung und BARMER

Ein Expertenteam der PH Schwäbisch Gmünd untersuchte unter Leitung von Prof. Dr. Petra Lührmann die Bildungsmaterialien der Initiative Ich kann kochen! Ich kann kochen! ist ein gemeinsames Projekt der Sarah Wiener Stiftung und der Krankenkasse BARMER und die größte praktische Ernährungsbildungsinitiative für Kinder im Kita- und Grundschulalter. Über das eigene Erleben werden Kinder an Kochen, Genuss und eine ausgewogene Ernährung herangeführt. In einem Workshop stellte das Team der PH den Initiatoren nun seine Ergebnisse vor und diskutierte Möglichkeiten zur Verbesserung der Materialien.

Kern von Ich kann kochen! ist die Fortbildung pädagogischer Fach- und Lehrkräfte zu sogenannten Genussbotschafter/innen, die ihr Wissen über das Kochen mit Kindern anschließend in ihren Einrichtungen umsetzen. Dafür stehen ihnen praxisnahe Materialien wie Rezepte und ein Einsteigerkochkurs online zur Verfügung.
Die Initiative wird wissenschaftlich begleitet: Die Pädagogische Hochschule unter Leitung von Prof. Dr. Petra Lührmann und Prof. Dr. Birte Dohnke evaluiert das Projekt aus Sicht der Ernährungswissenschaft und der Gesundheitspsychologie. Die Universität Jena wertet Ich kann kochen! aus dem Blickwinkel der Lehr-Lern-Forschung aus. Auf diese Weise stellen Sarah Wiener Stiftung und BARMER sicher, dass die Qualität der Fortbildung sowie der begleitenden Bildungsmaterialien erfasst und ständig verbessert wird.
Mitarbeiter/innen der Abteilung Ernährung, Konsum und Mode der Gmünder PH haben nun die Bildungsmaterialien begutachtet. Besonderes Augenmerk legten sie darauf, wie die Materialien in verschiedenen pädagogischen Kontexten – etwa in Kita oder Schule – eingesetzt werden können. „Die Ergebnisse zeigen, dass die Materialien gut gestaltet sind. Es fehlt aber an klaren und praktischen Anweisungen für die Genussbotschafter/innen, um die unterschiedlichen Zielgruppen pädagogisch-didaktisch angemessen anzusprechen“, erklärt Lührmann. Die Erkenntnisse diskutierten die pädagogischen Fachexpert/innen gemeinsam mit den Initiatoren im Rahmen eines ganztägigen Workshops. Daraus leiteten sie Handlungsempfehlungen ab, um eine beständige Weiterentwicklung und Qualitätsverbesserung der Materialien und der Initiative zu erreichen. So regten die Expert/innen an, für die Zielgruppen in Kita und Grundschule jeweils altersspezifische Materialien zu entwickeln.