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Ich kann nur nachdenken, wenn ich etwas aufschreibe

Mit diesen Worten eröffnete die Autorin Olga Grjasnowa des Buches „Gott ist nicht schüchtern“ ihre Lesung am Montagabend im Paletti Kulturcafé. In dem Roman zeichnet sie eindrücklich die Entwicklung der syrischen Revolution anhand der Schicksale zweier Menschen nach, die zu Beginn der Geschichte in eine hoffnungsfrohe Zukunft blicken, deren Leben sich aber durch die politischen Ereignisse zunehmend verschlechtern und denen schließlich kein Ausweg als die Flucht nach Deutschland bleibt.

Olga Grjasnowa

Olga Grjasnowa

Grjasnowa war auf Einladung der Studiengänge „Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität“, Lehramt Deutsch sowie „Interkulturalität und Integration“ der PH Schwäbisch Gmünd gekommen, die die Veranstaltung mit Unterstützung der Stadt Schwäbisch Gmünd, der Kreissparkasse Ostalb, des Verein der Freunde der PH und der Buchhandlung Schmidt organisiert haben. Im Anschluss an die Lesung entspannte sich ein literarisches Gespräch mit dem Publikum, in dem die Schriftstellerin Einblicke über die Hintergründe des Romans und ihre Arbeit als Autorin gab.

Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Scheffold-Gymnasiums bekamen am Dienstag dann noch im Rahmen einer Schreibwerkstatt mit Olga Grjasnowa eine Vertiefungsmöglichkeit. Ausgehend von der Aufforderung einen Text über ihren eigenen Namen zu schreiben, begleitete sie die Jugendlichen bei dem Prozess Schritt für Schritt eine Erzählung aus dem ersten Entwurf zu entwickeln. Es zeigte sich, dass diese über viel Kreativität und Schreibtalent verfügen. Gefragt, welchen Tipp sie jungen Menschen mit Schreibambitionen mit auf den Weg geben könne, meinte Olga Grjasnowa bereits bei der Lesung: „Mehr lesen!“