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Wann ist ein Mann ein Mann?

Die diesjährige Genderwoche der PH Schwäbisch Gmünd von Montag, 24., bis Freitag, 28. Juni, setzt sich mit dem Thema "Männlichkeiten" auseinander.

Die Veranstaltungen des Rahmenprogramms der Genderwoche, wie im vergangenen Jahr z.B. der Poetry Slam, stehen allen Gästen offen.

„Das Ziel der Geschlechtergleichstellung wird oftmals mit dem Schwerpunkt auf Frauen oder Weiblichkeit verfolgt. Dabei kommen manchmal Fragen rund um Männer zu kurz – z.B. wie vielfältig Männlichkeitsvorstellungen sind, wie diese von der jeweiligen Gesellschaftsform abhängen und dass Männer auch in Bereichen wie Bildung oder Gesundheit in den Blick zu  nehmen sind “, sagt Dr. Gabriele Theuer, Gleichstellungsbeauftragte der PH. Darum nimmt die diesjährige Genderwoche, organisiert vom Büro für Gleichstellung und Familie in Kooperation mit den Abteilungen Pädagogische Psychologie und Gesundheitspsychologie, Grundschulpädagogik sowie der Studierendenvertretung, das Thema in verschiedenen Formaten wie Workshops, Filmvorführung oder Vorträgen unter die Lupe.

Den Anfang des Rahmenprogramms, das allen Interessierten offen steht, macht Autor Rudi Novotny. Er liest aus seinem Buch „Work-Love-Balance – In der Rush Hour des Lebens wird es ernst“. Immer wieder überraschend und kurzweilig schildert er vom Balanceakt sowohl liebevoller Partner als auch verlässlicher Kollege zu sein, eine Familie zu gründen und gleichzeitig einen guten Job zu machen.

Prof. Robert Baar von der Universität Bremen geht dagegen der Frage auf den Grund, welche Rolle das Geschlecht der Lehrkraft in der Grundschule spielt und ob männliche Lehrpersonen tatsächlich ein Garant für schulischen Erfolg von Jungen sind. Einem ganz anderen Aspekt widmet sich der Vortrag „Männlichkeit und Gesundheit“ von Prof. Monika Sieverding von der Universität Heidelberg, deren Forschungsgebiete u.a. die Psychologische Genderforschung und die Gesundheitspsychologie sind.