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Neue Impulse für den Unterricht in freier Wildbahn

PH Schwäbisch Gmünd kooperiert mit Nationalpark Schwarzwald in der Natur- und Wildnisbildung

Schulunterricht im Nationalpark Schwarzwald ©Winfried Rothermel/ Nationalpark Schwarzwald

Schulunterricht im Nationalpark Schwarzwald © Winfried Rothermel / Nationalpark Schwarzwald

Die frische Waldluft schnuppern, unscheinbare Bewohner des Waldes bei ihrem Tun beobachten oder die raue Rinde eines Baumes mit allen Sinnen erleben. Das ermöglicht der Nationalpark Schwarzwald Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften – und Studierenden der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Dank der nun geschlossenen Kooperation des Nationalparks Schwarzwald und der Gmünder PH erhalten angehende Lehrkräfte neue Ideen und Konzepte für den Unterricht in freier Natur und der Nationalpark bekommt neue Impulse zur Weiterentwicklung seines Angebots durch die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd.

Der erste Besuch der 20 Studierenden des Fachs Biologie im Schwarzwald hinterließ nachhaltigen Eindruck: „Die Woche im Nationalpark hat mir gezeigt, wie Unterricht im Sinne der Leitperspektive Bildung für nachhaltige Entwicklung, die im Bildungsplan festgeschrieben ist, draußen sinnvoll gestaltet werden kann. Dadurch dass Natur fernab vom Klassenzimmer unmittelbar erlebt wird, ist ein viel tieferer Zugang zu den verschiedenen Themen möglich“, sagt Tobias Jäckel, Student der Gmünder PH.

Von der Zusammenarbeit profitieren indes alle Beteiligten: „Die Themen des Parks werden theoretisch und praktisch in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften verankert, sodass unsere Studierenden ihre späteren Schülerinnen und Schüler zur verantwortungsvollen und aktiven Gestaltung einer zukunftsfähigen Welt befähigen“, erklärt Prof. Dr. Hans-Martin Haase, Abteilungsleiter der Biologie an der PH.

Die Hochschule teile neueste Erkenntnisse der Didaktik der Naturwissenschaften, gebe Impulse zur Weiterentwicklung von Programm und Angeboten und erarbeite mit dem Nationalpark gemeinsam Konzepte, so Haase weiter.

Für die Studierenden war es der erste Besuch im Nationalpark Schwarzwald, der letzte wird es dank der neu geschlossenen Kooperation aber nicht bleiben.