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Praxisnaher Blick hinter die Kulissen

Einen authentischen Blick hinter die Kulissen der Forschung zu Ernährung, Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warfen Masterstudierende und Lehrende des Studiengangs Gesundheitsförderung und Prävention beim Besuch des Max-Rubner-Instituts – Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (MRI) in Karlsruhe.

Studierende des Masterstudiengangs Gesundheitsförderung und Prävention mit ihren Lehrenden Prof. Dr. Petra Lührmann (6. v. r.), Dr. Stephanie Mosler (4. v. r.) und Melanie Schneider (2. v. r.)

Dort wurde das neu entwickelte Front-of-Pack-Nährwert-Kennzeichnungsmodell ausgetüftelt, das Verbraucherinnen und Verbraucher über Nährwerte von Lebensmitteln informiert und diese Informationen einordnet. Derzeit werden die Verbraucher zur Verständlichkeit des Modells u.a. im Vergleich zum französischen Nutri-Score und einem System der Lebensmittelwirtschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft befragt. Prof. Ingrid Hoffmann, Leiterin des Instituts für Ernährungsverhalten, erläuterte, welche Kriterien die Forscherinnen und Forscher bei der Ausgestaltung des Modells beachtet haben. So möchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MRI mit ihrem Vorschlag eine Brücke zwischen den verschiedenen Interessen schlagen, die bei der Einführung einer solchen Kennzeichnung eine Rolle spielen.

Zudem erlangten die Studierenden einen spannenden Einblick in die Praxis. So wissen die Studierenden nun, dass sich z.B. mit DNA-Analysen die Echtheit eines Lebensmittels überprüfen lässt oder dass Bio-Äpfel gegenüber konventionellen mit thermischer statt chemischer Behandlung besser lagerfähig werden. „Toll, dass die PH und das MRI es ermöglichten, direkt zu erleben, welch vielfältige Aufgaben die aktuelle Ernährungsforschung behandelt", gibt Masterstudent Jürgen Autenrieth seine Eindrücke wieder.