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PH Schwäbisch Gmünd erhält vier Tenure-Track-Professuren

Die Ergebnisse der zweiten Runde im Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wurden von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz heute bekanntgegeben: Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd erhält eine Förderung für alle vier beantragten Tenure-Track-Professuren.

„Die vier bewilligten Juniorprofessuren bearbeiten zukunftsweisende Forschungsaufgaben und stärken durch wichtige Querschnittsthemen das wissenschaftliche Profil der PH im Bereich Bildung, Gesundheit und Interkulturalität“, freut sich Rektorin Prof. Dr. Claudia Vorst über den Erfolg und beglückwünscht das Antragsteam unter Leitung von Prof. Dr. Dagmar Kasüschke, Prorektorin für Forschung, Entwicklung und internationale Beziehungen.
Die neuen Tenure-Track-Professuren sollen zum einen die Studierenden der PH auf die fachspezifischen beruflichen Herausforderungen vorbereiten, zum anderen die gesellschaftlichen Transformationsprozesse durch die Weiterentwicklung entsprechend interdisziplinär angelegter Forschungsbereiche analysieren und begleiten.
Der Erfolg ist zudem eine Bestätigung für die Stärkung des Personalentwicklungssystems an der Pädagogischen Hochschule. „Wir möchten ein erkennbares Angebot an Karrierewegen für den wissenschaftlichen Nachwuchs vorhalten, welches transparente und planbare Berufsverläufe ermöglicht“, so die Rektorin weiter.

Zum Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

2016 haben Bund und Länder das Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses beschlossen. Merkmal der Tenure-Track-Professuren ist der Übergang auf eine Lebenszeitprofessur nach einer erfolgreichen Bewährungsphase. Auch die Tenure-Phase ist zeitlich genau festgelegt, wodurch die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler Planungssicherheit erhalten. Ein Fokus des Programms liegt darauf, die Tenure-Track-Professur als zusätzlichen Karriereweg zur Professur in Deutschland zu verankern.
Insgesamt werden deutschlandweit 1000 Tenure-Track-Professuren mit dem Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gefördert. Das Programm läuft von 2017 bis 2032, verteilt auf zwei Bewilligungsrunden. In der zweiten Bewilligungsrunde wählte das Auswahlgremium in einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren nun 532 Tenure-Track-Professuren an 57 Hochschulen zur Förderung aus. Der Bund stellt hierfür bis zu eine Milliarde Euro bereit, die Länder der geförderten Hochschulen stellen die Gesamtfinanzierung sicher. Des Weiteren sorgen die Länder dafür, dass der mit dem Programm erreichte Umfang an Tenure-Track-Professuren auch nach Ende der Programmlaufzeit erhalten bleibt.

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