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Erhebliche Erhöhung der Grundfinanzierung unabdingbar

„Die Finanzierung der Pädagogischen Hochschulen muss endlich ihren Aufgaben entsprechend gestaltet werden!“ Dies fordert der Hochschulratsvorsitzende der PH Schwäbisch Gmünd Prof. Dr. Ulrich Stadtmüller. „Die Aufgaben der PHs sind in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen, seit 2005 haben sie ein universitäres Profil mit vollem Habilitationsrecht. Trotzdem liegt die Grundfinanzierung pro Studierendem immer noch unter der Hälfte der Universitäten“, so Stadtmüller weiter. Effizienzsteigerung und Arbeitsverdichtung seien in den letzten Jahren intensiv genutzt worden und endgültig ausgereizt.

Hochschulratsvorsitzender Prof. Dr. Ulrich Stadtmüller

Hochschulratsvorsitzender Prof. Dr. Ulrich Stadtmüller

Der Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd hat in seiner Sitzung am 25. September die aktuellen Medienberichte zum Hochschulfinanzierungsvertrag II kritisch diskutiert und stellt fest, dass die sehr zurückhaltend kalkulierten Forderungen der Pädagogischen Hochschulen in Höhe von insgesamt 35,3 Mio.€ ab 2021 (zzgl. jährliche Steigerung um 3 %), davon 5,6 Mio. € für die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, unbedingt vom Land erfüllt werden müssen, um die hohe Qualität in Forschung, Lehre und Verwaltung zu halten und nicht den Anschluss an die aktuellen Entwicklungen zu verlieren. Neue Aufgaben wie zum Beispiel die Digitalisierung oder die Akademisierung der Gesundheitsfachberufe brauchen neues Geld, ansonsten ist die wissenschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd stark gefährdet.

Ihre Ausstattung muss insbesondere gewährleisten, dass ihre besondere Profilbildung fortentwickelt werden kann und die zukünftigen Lehrer und Lehrerinnen bestmöglich auf den digitalen Wandel vorbereitet werden, um die Zukunftschancen unserer Kinder zu wahren.