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Neues Gesicht in der ökumenischen Hochschulgemeinde

Seit dem 1. September 2019 verstärkt Judit Steinestel als evangelische Hochschulseelsorgerin die ökumenische Hochschulgemeinde der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Die Hochschulgemeinde bildet an der PH eine ökumenische Einheit und bietet Raum und Impulse für ein Leben neben dem Studienalltag. Die im September eingesetzte Pfarrerin für Unterbettringen, Degenfeld und Weiler verrät im Interview, welche Aufgaben sie dort genau erwarten.

Die ökumenische Hochschulgemeinde: Judit Steinestel und Romanus Kreilinger

  • Wie kamen Sie zu der Stelle?

Die württembergische Landeskirche hat mich auf diese Stelle entsandt, wie es in den ersten drei Amtsjahren üblich ist. Aber ich hatte im Vorfeld bereits Interesse an der Stelle angemeldet, weil ich gerade für ein Jahr über ein Studienprogramm in Jerusalem gearbeitet hatte und ich sehr gerne weiterhin mit Studierenden arbeiten wollte.

  • Welche Aufgaben haben Sie als Hochschulseelsorgerin?

In erster Linie habe ich ein offenes Ohr für alle Studierenden und nehme mir gerne Zeit für alle Herzens- und Kopfangelegenheiten. Ansonsten biete ich gemeinsam mit meinem katholischen Kollegen Romanus Kreilinger spirituelle Angebote an. Wir sind aber auch im Bildungsbereich tätig und bieten Vorträge und Seminare, die in den Bereich Religion und Kirche fallen, an.

  • Welchen Reiz macht die Arbeit für Sie aus?

Ich arbeite einfach sehr gerne mit jungen Menschen zusammen, die ihre eigene Perspektive auf das Leben und auch auf Kirche haben. Das finde ich sehr bereichernd.

  • Warum ist die ökumenische Hochschulgemeinde eine wichtige Anlaufstelle für die Studierenden?

Ich kenne selbst das Gefühl noch aus meinem Studium, in dem großen Hochschulbetrieb verloren zu gehen. Da ist es wirklich wertvoll, Ansprechpartner/innen zu haben, die erstmal nichts mit der Hochschule zu tun haben. Außerdem finde ich es wichtig, dass es auch an der Hochschule Raum für all die Fragen des Lebens gibt; ein Raum, der frei von Leistungsdruck und Stress ist.

  • Ihre eigene Studienzeit liegt noch nicht lange zurück – ist das für Ihre Arbeit als Hochschulseelsorgerin von Vorteil?

Natürlich sind bei mir die Erfahrungen mit Hausarbeiten, Noten, Abschlussarbeiten und Examen noch ziemlich frisch und ich kann mich da wahrscheinlich sehr gut in viele Studierende hineinfühlen. Trotzdem bin ich froh, dass ich mit Romanus Kreilinger einen erfahrenen Kollegen an der Seite habe, der seine Perspektive, die sich ja sicherlich in den letzten Jahren verändert hat, mit einbringt.

  • Wie können die Studierenden die Hochschulgemeinde kontaktieren?

Sehr gerne über Mail und Telefon! Alle Infos findet man auf unserer Homepage www.ekhg.ph-gmuend.de und auf den Flyern mit unserem Semesterprogramm und Aushängen im Foyer.

Zur Person:

  • Geboren in München, aufgewachsen im Rems-Murr-Kreis
  • Studium der Theologie und Deutsch an den Universitäten Tübingen und Heidelberg
  • Vikarin in Korb im Dekanat Waiblingen
  • Mitarbeit im Pfarrteam der deutschen Erlöserkirche in Jerusalem