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Tot ohne Gott – Eine neue Kultur des Abschieds

Charlie Brown: „Eines Tages werden wir alle sterben.“ Snoopy: „Das stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht.“ So sehr dieser Gedanke ermutigt, sein einmaliges Leben sinnvoll zu nutzen – ein Unbehagen bleibt. Zwar behaupten viele, nur Angst vorm Sterben, nicht aber vorm Tod zu haben. Doch man hakt sein Leben nicht so ohne weiteres ab. Zudem verabschieden sich immer mehr Menschen von Kirche und Religion. Sterbe-, Bestattungs- und Trauerkultur befinden sich im dramatischen Umbruch. Der Bedarf an existenziellen Erleichterungen wächst.

Wie damit umgehen, dass all das, was man gerne macht, irgendwann einmal nicht mehr möglich sein wird, und das für immer? Wie damit umgehen, dass geliebte Andere auf immer verschwinden und Lebenszeit wie Lebensglück überhaupt ungerecht verteilt sind? Nicht nur in Krisensituationen, bei Unglücksfällen, Krankheiten und Sterbeprozessen sehen sich die meisten irgendwann mit solchen Fragen konfrontiert.

Das Buch ist eine zeitgemäße Aufklärungs- und Trostschrift mit hoher lebenspraktischer Relevanz und wurde gemeinsam mit neun anderen Büchern aus unabhängigen Verlagen im Rahmen der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet. (Hotlist 2019)

Autor: Prof. Dr. Franz Josef Wetz; 320 Seiten, 2. erweiterte Auflage, 2019, 20 Euro, ISBN 978-3-86569-249-8