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Warum Pflege neu gelernt werden muss

„Pflege verändert sich und mit ihr die berufliche und akademische Aus- und Weiterbildung von Pflegefachpersonen. Pflege kann und muss deshalb auch neu gelernt werden!“ Mit diesen Worten fasste Juniorprofessorin Dr. Veronika Anselmann in ihrer Antrittsvorlesung am Dies Academicus der PH Schwäbisch Gmünd die Auswirkungen der aktuellen Herausforderungen der Arbeitswelt auf die formellen Lernumgebungen in der Pflege zusammen.

Juniorprof. Veronika Anselmann

Juniorprof. Veronika Anselmann

Im Fokus stehen dabei Lernprozesse am Arbeitsplatz und formelle Lernumgebungen in der Aus- und Weiterbildung. Es stelle sich die Frage, wie Lernergebnisse in die Arbeitswelt übertragen und wie authentische Lernumgebungen in der formellen Aus- und Weiterbildung gestaltet werden können. Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen zum informellen Lernen am Arbeitsplatz von Pflegefachpersonen wie zum Beispiel zu den Themen des Lernens in Teams, dem Einfluss von Führungsverhalten und mentalen Modellen von Pflegefachpersonen, die als deren übereinstimmendes Wissen hinsichtlich der Arbeitsaufgabe und relevanter Elemente der Umgebung verstanden werden können, leitete Anselmann Ansprüche und Umsetzungsmöglichkeiten an formelles Lernen ab. Dabei kommen dem Lernen mit Critical Incidents, Lernen in Simulationen und Innovationen als Lernergebnis eine besondere Bedeutung zu.