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Mit digitalen Medien Mathematik verstehen

„Sowohl die Mathematik, als auch die Digitalisierung sind zwei wunderschöne Bereiche, die sich sehr gut miteinander verbinden lassen.“ Das gibt Prof. Dr. Silke Ladel, Direktorin des Instituts für Mathematik und Informatik der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, bei ihrer Antrittsvorlesung im Rahmen des Dies Academicus zu verstehen.

Prof. Dr. Silke Ladel

Prof. Dr. Silke Ladel

Mathematik sei weit mehr als das verständnislose Anwenden vorgegebener Regeln. So könne Mathematik ein Mittel zur Beschreibung der Schönheit in der Natur und Umwelt sein. Diese Schönheit stecke zudem auch in der Mathematik selbst, so Ladel weiter. Um diese zutage zu fördern, seien digitale Medien von großem Nutzen. Denn – „digitale Medien können, sofern sie kompetent und sinnvoll zum Einsatz kommen, dabei helfen, Mathematik zu verstehen“, sagt die Professorin. 
So helfen digitale Medien ganz konkret z.B. durch Visualisierungen dabei, mathematische Inhalte zu erarbeiten. Daneben sind sie auch dazu nützlich, das exakte und genaue Arbeiten zu fördern.
In ihrer Antrittsvorlesung verknüpfte die Professorin die Mathematik mit alltäglichen Dingen und sensibilisierte so die Zuhörenden dafür, dass Mathematik beinahe überall ist und auch fast überall gebraucht wird. Beispielsweise in der Fotografie bei der Anordnung von Objekten.
Ladel machte ferner deutlich, dass digitale Medien nicht nur der Mathematik nützen, sondern sich auch umgekehrt durch Mathematik die Digitalisierung aktiv gestalten lasse: „Man denke nur an das Erstellen von Algorithmen, die unser tägliches Leben begleiten“, so die Professorin.
Algorithmisches Denken trage zudem in besonderer Weise dazu bei, Problemlösefähigkeiten sowie die Kreativität von Schülerinnen und Schülern zu fördern. Davon profitierten Kinder und Jugendliche in zweierlei Hinsicht: „Diese Kompetenzbereiche sind in der heutigen Zeit im Alltag und Berufsleben von großer Bedeutung.“