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Israel als Start-up-Nation

Da natürliche Ressourcen in Israel knapp sind, ist Wissen ein umso kostbareres Gut. Das Land ist technologisch hoch entwickelt, hat mehrere Nobelpreisträger hervorgebracht und ist besonders in den Bereichen Biomedizin, Biotechnologie sowie Elektronik und Kommunikationstechnik forschungsstark. Eine Studienreise führte nun zehn Studierende naturwissenschaftlicher Fächer der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd in den Nahen Osten.

Prof. Dr. Lutz Kasper (2. v. r. unten) mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd in Israel.

Prof. Dr. Lutz Kasper (2. v. r. unten) mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd in Israel

Finanziert auch aus Mitteln des Landtags Baden-Württemberg

Finanziert auch aus Mitteln des Landtags Baden-Württemberg

Das Programm "Teachers for the future" wurde von der Dieter Schwarz Stiftung mit einer finanziellen Förderung unterstützt.

Das Programm "Teachers for the future" wurde von der Dieter Schwarz Stiftung mit einer finanziellen Förderung unterstützt.

Eindrucksvoll erlebten sie vor Ort, welch vielfältige berufliche Perspektiven die Naturwissenschaften und Technik bieten. Gemeinsam mit Physikprofessor Dr. Lutz Kasper besuchten sie die Partnerhochschule Levinsky College of Education, das exzellente Weizmann Institute of Science sowie mehrere Hotspots der israelischen Technologie- und Start-up-Szene. Hier erhielten die Studierenden Einblick in das Entrepreneurship Center XLN Lab, wo Hightech-Entwicklungen von Start-ups vorgestellt wurden wie z.B. ein Wasserspender, der Trinkwasser aus der Luftfeuchtigkeit herstellt. In gemeinsamen Vorlesungen mit israelischen Kommilitoninnen und Kommilitonen, Vorträgen und thematischen Workshops lernten die Studierenden zudem Wissenswertes aus dem Bereich STEM (Science, Technology, Engineering, Mathematics) kennen. Im Workshop zum Thema Computational Thinking arbeiteten die Studierenden z.B. mit einer grafischen Coding-Umgebung und erstellten Simulationen für Realprobleme. „Wir haben an vielen Beispielen erfahren, wie aus innovativen Ideen mit einem kleinen Schritt eine große Wirkung erzielt werden kann“, zeigten sich die Studierenden beeindruckt. Auch Kasper war von der Unbekümmertheit der Israelis mit Hürden umzugehen angetan. „Hier steht nicht die Schwierigkeit eines Projekts im Vordergrund, sondern der in Aussicht stehende Gewinn dient als Motivation“, resümiert der Physikprofessor.
Ermöglicht wurde die Reise im Rahmen des Programms „Teachers for the future“ von der Dieter Schwarz Stiftung, von Fördermitteln des Generalkonsulats des Staates Israel und auch aus Mitteln des Landtags Baden-Württemberg.