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Geflüchtete Menschen integrieren

„Nach der sogenannten Flüchtlingswelle gilt es, die Geflüchteten, die nun schon länger in Deutschland sind, zu integrieren“, sagt Romanus Kreilinger von der ökumenischen Hochschulseelsorge der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Gemeinsam mit seiner Kollegin Judit Steinestel und Diakonin Doris Beck vom Kreisdiakonieverband Ostalbkreis leitete er den Zertifikatskurs „Geflüchtete Menschen integrieren“, der kürzlich mit der Zertifikatsverleihung abschloss.

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Inhaltlich setzte der Kurs, der 2015 als Qualifizierungskurs unter dem Namen „Geflüchtete Menschen begleiten“ startete, je nach aktuellem Bedarf verschiedene Schwerpunkte. Hatte zu Beginn 2015 vor allem die Ankunft der Flüchtlinge im Vordergrund gestanden, so gehe es jetzt vermehrt darum, was für eine bestmögliche Eingliederung der geflüchteten Menschen zu beachten sei, so Kreilinger. Das lernten die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich aus Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen zusammensetzten, an insgesamt zehn Terminen in der Bilderbuchwerkstatt der Pädagogischen Hochschule. Dabei standen z.B. ein Besuch in der Gemeinschaftsunterkunft oder der Umgang mit Rassismus auf dem Programm.

Zudem zeigte der Kurs Wege der Integration auf und veranschaulichte diese am Beispiel von PFIFF – der Projektstelle für Integration und für Flüchtlinge in Gmünd, deren Leiterin Franka Zanek von ihrer Arbeit berichtete, oder auch durch Informationen von Mitarbeiter/innen des Jobcenters, der Agentur für Arbeit und dem regionalen Bildungsbüro. „Das Aufzeigen der Möglichkeiten der beruflichen und sozialen Eingliederung war besonders für die Studierenden der Interkulturalität und Integration interessant“, weiß Kreilinger. Daneben lockten Inhalte wie der „Umgang mit Traumata“ Studierende der Kindheitspädagogik in den Kurs, die erfuhren, welche besonderen Herausforderungen bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen bestehen.