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Mann der ersten Stunde – PH Schwäbisch Gmünd gedenkt Anton Menrad

Kanzler Edgar Buhl bei der Gratulation zum 97. Geburtstag von Anton Menrad

Kanzler Edgar Buhl bei der Gratulation zum 97. Geburtstag von Anton Menrad

Anton Menrad, der am 6. Juli mit knapp 100 Jahren verstarb, gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd der frühen Jahrzehnte als Hochschule oder zu den „Männern der ersten Stunde“, die „den Übergang vom Pädagogischen Institut zur Pädagogischen Hochschule eigener Prägung bis zur wissenschaftlichen Hochschule miterlebt haben und am Auf- und Ausbau dieser Hochschule beteiligt waren“, wie das Wissenschaftsministerium 1983 in seiner Verabschiedung in den Ruhestand schrieb. Er sei Garant einer kontinuierlichen Aufgabenerfüllung gewesen und es sei ihm gelungen, die verstärkt auftretenden finanziellen Probleme der Pädagogischen Hochschule zu meistern und den besonderen Anforderungen einer wissenschaftlichen Hochschule gerecht zu werden. Dabei bekam er nicht nur vom Ministerium, sondern auch vom Kollegium und dem Rektorat der PH immer wieder großen Respekt für seine Arbeit sowie sein verbindliches, freundliches und hilfsbereites Wesen ausgedrückt.
Menrad war 1962 vom Landratsamt Schwäbisch Gmünd an das Pädagogische Institut Schwäbisch Gmünd versetzt worden, wo er bis zu seinem Ruhestand 1983 Verwaltungsleiter blieb mit Beförderung vom Regierungsoberinspektor über den Regierungsamtsmann und Oberamtsrat zum Regierungsrat. Nebenamtlich übernahm er die Verwaltungsleitung des Pädagogischen Fachseminars.
Die PH Schwäbisch Gmünd ernannte ihn für seine Leistungen zum Ehrenbürger und hielt mit ihm stets Kontakt, insbesondere auch über den Verein der Freunde. Die Pädagogische Hochschule und der Verein der Freunde der PH Schwäbisch Gmünd gedenken Anton Menrad mit großer Anerkennung und aufrichtigem Dank.