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Video-Blogs des BUFO wecken international Interesse

Im Rahmen verschiedener Seminare der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd haben Studierende durch die Anregung des BUFO (für BUchFOrscher oder Bücher-UFO) Literatur-Vlogs aufgenommen, mit dem Ziel, Kindern einen positiven Umgang mit Literatur zu ermöglichen. Nun wurde das „Paschforum – digital DaF lernen und lehren Region Südamerika“, eine Initiative des Goethe-Instituts in Peru, auf das Projekt aufmerksam. Das Forum lud Initiator Dr. Sebastian Bernhardt und vier Studierende zu einer digitalen Veranstaltungsreihe ein, in der sie südamerikanischen Deutschlehrkräften Einblick in ihr Projekt boten.

Auf dem Bild ist ein Screenshot der digitalen Veranstaltungsreihe des Paschforums – digital DaF lernen und lehren Region Südamerika, eine Initiative des Goethe-Instituts in Peru, zu sehen, bei welcher Dr. Sebastian Bernhardt vomn BUFO und vier Studierende ihre Literatur-Vlogs vorstellten.

Dr. Sebastian Bernhardt (oben links) und vier Studierende der PH stellten ihre Literatur-Vlogs südamerikanischen Deutschlehrkräften vor.

Dabei tauschten sich die Gäste der PH mit den südamerikanischen Lehrkräften darüber aus, wie literarische Kompetenzen mithilfe von Vlogs gefördert werden können. „Wir waren vorab sehr gespannt, was Deutschlehrkräfte dort gerade umtreibt und welche Möglichkeiten sie haben“, sagt Bernhardt. Wie sich herausstellte, waren die Ideen, Anregungen und Erfahrungen der Studierenden der PH höchst willkommen: „Die meisten Schulen in Südamerika sind weiterhin geschlossen, sodass die Lehrkräfte händeringend digitale Möglichkeiten des Lernens suchen“, erklärt Bernhardt. Dennoch berichteten die Deutschlehrkräfte auch, dass sie vor Ort gut auf digitale Plattformen zurückgreifen könnten.
Bei der anschließenden Fragerunde zeigte sich, dass besonders die interaktiven Aufgaben in den Vlogs als zielführende Impulse angenommen werden konnten, erzählt Dr. Bernhardt. Sein Resümee: „Unsere Idee, Vermittlungsprozesse auf diese Weise in neue Medien zu übertragen, kam gut an und kann eine wichtige Hilfestellung bei Schulschließungen sein.“