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Titel: Soziale Absicherung vom Mittelalter bis zur Gegenwart (Dr. Dieter Rösch)

Startdatum: 02.05
Startzeit: 14:00
Endzeit: 16:00
Veranstalter: Seniorenhochschule
Ort: Hörsaal 1


Beschreibung: 

Wir sind an unser soziales Netz so gewöhnt, dass wir uns keine Gedanken machen, wie die Absicherung vor Einführung der Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung war. Wer sorgte für die Alten und Kranken, die alleinstehend waren? Gab es eine Art Sozialhilfe für Arme oder Behinderte? Schon früh wurden in ganz Europa meist von den Brüdern zum Heiligen Geist Hospitäler gegründet. Da sie durch Betteln finanziert wurden, konnten nur wenige versorgt werden. Die Bürgerschaft der Städte übernahm die Hospitäler und führte das Pfründnerwesen ein. Man konnte sich einzahlen und somit die Pfründe, eine lebenslange Versorgung sichern. Das späte Mittelalter bis in die Neuzeit brachte die Stiftungen auf. Die Hospitäler wurden reich und konnten so viele Alte, Arme und Kranke unterbringen und versorgen, aus ihnen gingen dann die Krankenhäuser hervor. Aber auch die Armen außerhalb und die Waisen erhielten vielfältige Hilfe. Am Beispiel der Hospitalstiftung Schwäbisch Gmünd wird die Entwicklung vom armen Hospiz des 13. Jahrhunderts bis zur größten Stiftung der Stadt in der Gegenwart gezeigt.

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