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Alte PH in Schwäbisch Gmünd

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd ist eine Hochschule mit einer langen Tradition.  Im Jahre 1825 als Lehrerbildungsseminar gegründet, zog das Seminar im Jahre 1905 in den noch heute vom Fach Musik genutzten Jugendstil-Seminarbau an der Lessingstraße um.  Nach mehreren Reformen wurde aus dem Pädagogischen Seminar eine wissenschaftliche Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht.  Im Jahre 1972 konnte die Pädagogische Hochschule den Neubau auf dem Hardt, wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt, beziehen.

 

Chronik

1825Eröffnung des kath. Schullehrer-Seminars im alten „Franziskaner-Mannskloster“ in Gmünd (5. September)
1825 – 66Zweiklassige Seminarausbildung mit Musterschule.
1837„Revolte“ im Gmünder Seminar.
1839Die Zahl der Seminaristen beträgt 74.
1849Die neuen religiösen Einflüsse der „Tübinger Schule“ wirken sich im Seminar aus.
1860Eröffnung eines privaten katholischen Lehrerinnenseminars.
1866 – 99Die Lehrerbildung erfolgt in dreijähriger Ausbildung mit einer „Übungsschule“ und einer angeschlossenen privaten ­Präparandenanstalt.
1874Der Gmünder Seminarlehrer Mager führt das Wandtafelzeichnen ein (zum ersten Mal in Württemberg).
187987 Schüler werden im Seminar ausgebildet.
1899Die privaten Präparandenanstalten werden verstaatlicht.
1902102 „Zöglinge“ befinden sich im Seminar.
1905Umzug in den Seminarbau an der Lessingstraße.
1913Präparandenanstalt und Seminar bilden eine einheitliche Lehrerbildungsanstalt mit sechs aufsteigenden Klassen.
1934Verlegung der letzten drei Klassen des Seminars nach Rottweil. Schließung des Gmünder Seminars durch die ­Nationalsozialisten.
1937Schließung des Lehrerinnenseminars.
1946Wiederaufnahme der Lehrerbildung in Gmünd (Lehreroberschule).
1947Das Lehrerseminar erhält die Bezeichnung „Pädagogisches Institut“.
1958Verabschiedung des baden-württembergischen Lehrerbildungsgesetzes (mit der akademischen Lehrerbildung).
1962Umwandlung des Pädagogischen Instituts in eine Pädagogische Hochschule (440 Studierende).
1965Verlängerung des Studiums auf sechs Semester.Gründung des Vereins der Freunde der Pädagogischen Hochschule.
1968Einrichtung des fachwissenschaftlichen Vorbereitungsdienstes für Realschullehrer/innen.
1971Die Pädagogischen Hochschulen des Landes werden wissenschaftliche Hochschulen.
1972Umzug in den Neubau auf dem Hardt: „Campus Bettringen“, Oberbettringer Straße 200, Schwäbisch Gmünd.
1974/75An der Pädagogischen Hochschule studieren ca. 1.700 Student/innen.
1975Erweiterung des Studienangebots auf Studiengänge neben dem Lehramt, Einrichtung des Diplom-Studiengangs­„Schulpädagogik“
1978Strukturänderungen durch ein neues Gesetz über die Pädagogischen Hochschulen (PHG).
Die Pädagogischen Hochschulen erhalten das geteilte Promotionsrecht.
1979Die Grundordnung wird beschlossen (1. März). Der Diplom-Aufbaustudiengang „Ausländerpädagogik“ beginnt.
1980Reform der Gmünder Realschullehrerausbildung: Einrichtung eines einjährigen Aufbaustudiums, ersetzt den fachwissenschaftlichen Vorbereitungsdienst.
1981Kooperationsvereinbarung mit der Universität Hohenheim zur Promotion.
1982Eröffnung der Seniorenhochschule.
1983Erste Promotion an der PH Schwäbisch Gmünd in Biologie und ihrer Didaktik: zugleich die 1. Promotion an einer Pädagogischen Hochschule in Baden-Württemberg.
1984Erste internationale Hochschulpartnerschaft, mit der University of Central England in Birmingham.Einrichtung des Erweiterungsstudiums Datenverarbeitung/Informatik.
1985Kooperationsvereinbarung mit der Universität Tübingen zur Promotion.
1987Die Pädagogischen Hochschulen erhalten das ungeteilte Promotionsrecht.
1988Neue Studiengänge: Medienpädagogik und Verkehrspädagogik.
1991/93Erweiterung und Beginn der Intensivierung der internationalen Hochschulpartnerschaften: Kooperationsvereinbarungen mit Eötvös Loránd Universität Budapest (Name seit 2000), Fakultät f. Grundschullehrer/Kindergärtnerinnenbildung, Ungarn, Lewinsky College of Education in Tel Aviv, Israel (1993), Nationale Linguistische Universität (Name seit 2001), Ukraine.
1994Der Landtag von Baden-Württemberg beschließt die neuen Hochschulgesetze; die Pädagogischen Hochschulen bleiben selbstständig.
1995Das neue PHG tritt zum 01.01.1995 in Kraft, Statusverbesserung.
1997Die Pädagogische Hochschule erhält das Habilitationsrecht in Kooperation mit den Universitäten Ulm bzw. Tübingen.
2000Stärkung und Erweiterung der Hochschulautonomie mit dem Inkrafttreten der Novellierung des PHG.
Einführung des grundständigen Reallehrerstudiengangs.
Jubiläum: 175 Jahre Lehrerbildung in Schwäbisch Gmünd.
2002Erste Habilitation an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.
2003Erster Forschungsbericht der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, Berichtszeitraum ab 01.10.2000.
Verleihung der ERASMUS Hochschulcharta durch die Europäische Kommission.
Einführung der Gewerbelehrerausbildung in Kooperation mit der HTW Aalen (ehem. Fachhochschule Aalen): Bachelor- und ­Masterstudiengang (M.Sc.) Ingenieurpädagogik.
2004Im WS 2004/05 übersteigt die Studierendenzahl an der PH Schwäbisch Gmünd 2.000 Studierende.
Einführung eines Numerus Clausus.
2005Universitätsstatus: Das neue Landes-Hochschulgesetz (LHG) bringt für Pädagogische Hochschulen eine größere Autonomie. U. a. erhalten sie das uneingeschränkte Habilitationsrecht. Start der internationalen Tagungsreihe MACAS an der PH Schwäbisch Gmünd, MACAS1 mit Teilnehmer/innen aus 15 Nationen (weltweit). PH Schwäbisch Gmünd wird als eine der deutschen Hoch­schulen im Mercator-Förderprojekt ausgewählt und startet die Förderaktivitäten zu „Integration durch Bildung“.
Beitritt zur Comenius Association, Netzwerk europäischer bildungswissenschaftlicher Hochschulen. PH Schwäbisch Gmünd: einzige deutsche Hochschule (bis heute).
2006Erstes großes EU-Projekt in Koordination der PH Schwäbisch Gmünd: ScienceMath
Kooperationsvereinbarung mit der Universität Ulm im Bereich Gymnasiallehrerausbildung.
Im Wintersemester 2005/06 sind 2.400 Studierende an der PH eingeschrieben.
Einweihung der Neuen Mensa, Umwandlung der Alten Mensa in Veranstaltungsräume und studentische Arbeitsplätze.
2007Intensivierung der internationalen Forschungsaktivitäten, Start des EU-Großprojekts Intergeo.
8. Kongress für Gesundheitspsychologie der Fachgruppe Gesundheitspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.
Erweiterung des Studienangebots: Bachelorstudiengang Frühe Bildung, Bachelorstudiengang Gesundheitsförderung, Kontaktstudium Frühe Bildung.
2008Erste Masterabsolvent/innen im Studiengang „Ingenieurpädagogik“.Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.
2009Erweiterung des Angebots an Masterstudiengängen: Masterstudiengang “Bildungswissenschaften”, Masterstudiengang “Interkulturalität und Integration” (M.A.).
Jahrestagung DGFE, Region und Profession – Chancen und Risiken veränderter Schulentwicklung.
Start der Tagungsreihe der PH Schwäbisch Gmünd “Berufsfelder der Gesundheitsförderung“.
2010Erste Bachelorabsolvent/innen in den Studiengängen “Frühe Bildung” und “Gesundheitsförderung”.
Start des Masterstudiengangs “Gesundheitsförderung” (M.Sc.).
2011Start des Masterstudiengangs “Frühe Bildung”.
Die PH Schwäbisch Gmünd erhält im deutschlandweiten Wettbewerb den 2. Preis als „Gesundheitsfördernde Hochschule“ in der Kategorie Maßnahmen, Preisübergabe in Magdeburg.
2012Inzwischen hat die PH Schwäbisch Gmünd über 40 internationale Hochschulpartnerschaften (weltweit).
Einführung des Semestertickets zum Sommersemester.
Im Sommersemester sind über 2.700 Studierende eingeschrieben.
Gründung der Zentrum für Wissenstransfer der PH Schwäbisch Gmünd gGmbH (ZWPH), wissenschaftliche Weiterbildung Jubiläum: 50 Jahre Pädagogische Hochschulen als Hochschule, 50 Jahre PH Schwäbisch Gmünd als Hochschule
2013Einrichtung eines Dies Academicus als jährliche Ganztagesveranstaltung