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Industrie 4.0 – Auswirkungen auf Aus- und Weiterbildung in der M+E Industrie

Mehr und mehr spielen in der Diskussion um Industrie 4.0 auch die Kompetenzentwicklung, die Qualifizierungsmöglichkeiten und die sich wandelnden Aufgabenprofile von Fachkräften eine zentrale Rolle. An dieser Stelle setzt die Studie im Auftrag der bayerischen M+E Arbeitgeberverbände (bayme vbm) an und untersucht die sich verändernden Kompetenzanforderungen an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der industriellen Metall- und Elektroberufe mit  Schwerpunktsetzung bei den gewerblich-technischen Berufen ohne akademische Ausbildung.

Das sind vor allem Fachkräfte, Meister und Techniker, die allesamt von der Einführung intelligenter Produktionsprozesse intensiv betroffen sind. Die Ergebnisse
der Studie zeigen, dass die bestehenden Berufsbilder der betrieblichen M+E Ausbildung ein gutes Fundament für die Mitarbeiterqualifizierung bilden. Allerdings
wird auch die Notwendigkeit deutlich, die Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, in den Berufsausbildungen abzubilden, um sie dadurch weiterhin zukunftsfähig zu gestalten.

Studienautoren

  • Prof. Dr. Dr. h. c. Georg Spöttl,
    Universität Bremen, Direktor Zentrum für Technik, Arbeit, Berufsbildung (TAB)
  • Christian Gorldt,
    BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen
  • Prodekan Prof. Dr. Lars Windelband,
    Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, Leiter des Instituts für Bildung, Beruf und Technik
  • Torsten Grantz,
    Universität Bremen, Institut Technik und Bildung (ITB)
  • Tim Richter,
    Universität Bremen