PH Schwäbisch Gmünd » Einrichtungen » Akademisches Auslandsamt » Auslandsaufenthalte für PH-Studierende » Fördermöglichkeiten » ERASMUS+ Auslandsstudium

Erasmus+ Auslandsstudium (SMS)

Semester-Studienaufenthalte im Rahmen des Erasmus+-Programms

Mit Erasmus+ können Studierende während jeder Studienphase Aufenthalte in den Programmländern im europäischen Ausland absolvieren:  

  • Je bis zu zwölf Monate im Bachelor, Master, Doktorat bzw. 24 Monate für einzügige Studiengänge (Staatsexamen etc.).
  • Studienaufenthalte im europäischen Ausland von je 3 – 12 Monaten Länge (auch mehrfach).
  • Praktika im europäischen Ausland von je 2 – 12 Monaten Länge (auch mehrfach).
  • Praktika innerhalb eines Jahres nach Abschluss einer Studienphase (Graduiertenpraktika), falls die Bewerbung innerhalb des letzten Jahres der Studienphase erfolgt ist. Weitere Informationen zum Erasmus-Auslandspraktikum finden Sie hier.  

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandsstudium  

  • reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
  • Abschluss des ersten Studienjahres
  • Studienaufenthalt an einer Partnerhochschule, mit der die Heimathochschule eine Erasmus-Kooperationsvereinbarung („inter-institutional agreement“) abgeschlossen hat.
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Universitätscharta (ECHE)  

Erasmus-Partnerhochschulen sind in unserer Partnerliste mit (*) gekennzeichnet. Weitere Informationen finden Sie hier.    

Fördersätze:

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“).Europaweit gelten die folgenden Mindesthöhen für drei Ländergruppen für Studienaufenthalte (SMS):

 

Gruppe 1
monatlich mindestens
250 Euro:
Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden.
Gruppe 2
monatlich mindestens
200 Euro:
Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern.
Gruppe 3
monatlich mindestens
150 Euro:
Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn.

Alle Studierenden eines Förderjahres und einer Ländergruppe erhalten die gleichen Fördersätze. Die die PH Schwäbisch Gmünd liegen die Fördersätze in der Regel über den Mindestfördersätzen.

Antragsverfahren und Auswahl:
Bewerbungsfrist für das darauffolgende Akademische Jahr ist immer der 1.2. (d. h. z. B. der 1.2.2015 für das WS 15/16 und das SS 2016).Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:

  • Motivationsschreiben mit ausführlicher Begründung ihres gewünschten Ziels
  • Lebenslauf und Foto
  • Kopie Abiturzeugnis
  • Kopie Studienübersicht
  • Immatrikulationsbescheinigung
  • für das aktuelle Semester für Studierende im Master IKU: ein Empfehlungsschreiben eines/r Lehrenden in Ihrem Studiengang.  

Die Entscheidung trifft das Akademische Auslandsamt gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern Ihres Studiengangs aufgrund der unten genannten Auswahlkriterien. Zusätzlich zur schriftlichen Bewerbung führen wir ggf. noch mündliche Auswahlgespräche durch. Ist Ihre Arbeitssprache Englisch, wird auf jeden Fall ein Interview auf Englisch durchgeführt.

Auswahlkriterien:  

  • Fachliche und persönliche Eignung
  • Leistungen im bisherigen Studium (bei Bewerbungen in einem frühen Studienabschnitt werden auch schulische Leistungen berücksichtigt)
  • Sinnhaftigkeit des Vorhabens
  • Sprachkenntnisse in der Arbeitssprache
  • Soziale und interkulturelle Kompetenz
  • Engagement außerhalb des Studiums  

Bitte beachten Sie: Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Verpflichtende Sprachtests:
Die Europäische Kommission stellt einen Online-Sprachtest für die fünf großen Sprachen (DE, EN, ES, FR, IT, NL) zur Verfügung. Dieser ist für alle Studierenden / Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht Muttersprachler. Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.

Zwischen Partnerhochschulen/-einrichtungen in inter-institutional agreement (IIA) und Learning Agreement (LA) getroffene Vereinbarungen über bestimmte Sprachlevel sind somit nicht mit Online-Test zu belegen/zu verwechseln. Diese Sprachkompetenzen müssen bei der Auswahl der Teilnehmer durch andere Nachweise abgesichert werden.

Erasmus+ Studierendencharta:
Die Pflichten und Rechte der Studierenden im Erasmus+ Programm sind in der "Erasmus+ Studierendencharta" geregelt, die auf dieser Website heruntergeladen werden kann.

Sonderförderung:
Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern, aus diesem Grund wird Lernenden aus benachteiligten Verhältnissen (dies gilt in Deutschland im Programm Erasmus+ für während des Auslandsstudiums im Ausland Alleinerziehende) und mit besonderen Bedürfnissen der Zugang zum Programm erleichtert.

Sonderförderung von Teilnehmern mit Behinderung:
Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education: www.european-agency.org.

Sonderförderung von Studierenden mit Kind als Pauschale:
Studierende, die ihr Kind/ihre Kinder mit zum Erasmus+ Studienaufenthalt in ein Programmland nehmen und dort während der Erasmus+ Mobilität alleinerziehend sind, können Sondermittel als Pauschale erhalten. Die maximale monatliche Förderhöhe wird vorgegeben durch drei Ländergruppen.

Berichte:
Alle Geförderten, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht über das Mobility Tool Plus zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.