PH Schwäbisch Gmünd » Einrichtungen » Beauftragte & Vertretungen » Gleichstellung & Familienfreundlichkeit » Schutz vor sexueller Belästigung & sexualisierter Diskriminierung aller Art

Schutz vor sexualisierter Belästigung und Gewalt

Wichtig für uns als PH Schwäbisch Gmünd ist ein offensives Vorgehen gegen jede Art sexualisierter Diskriminierung. Wir wollen, dass alle, die an unserer PH studieren und arbeiten, wissen, dass belästigendes und diskriminierendes Verhalten nicht toleriert wird und dass es Möglichkeiten gibt, dagegen vorzugehen.

Was genau aber bedeutet sexualisierte Belästigung? Die Grenzen zum "bloßen" Sexismus – z.B. ein Witz in gemütlicher Runde über Blondinen – sind dabei oft fließend, aber das Wichtigste ist immer, was man selbst dabei fühlt und denkt. Besonders heikel wird es, wenn die belästigende Person, einem später mal Prüfungen abnehmen wird oder wenn man für diese Person arbeitet. Im Kontext sexualisierter Belästigung treten viele Unsicherheiten auf:

  • "Muss ich mir wegen meiner guten Figur eindeutige Blicke oder anzügliche Bemerkungen gefallen lassen?" 
  • "Kann ich auch nein sagen, wenn ich ein komisches Gefühl dabei habe, dass eine Besprechung statt im Büro bei jemandem zu Hause stattfindet? Was, wenn ich dafür eine schlechtere Note kassiere oder berufliche Nachteile befürchte?" 
  • "Und was ist mit der Person aus dem Studentenwohnheim, die ständig an meiner Tür steht und mir ‚Hilfe‘ anbietet – lachen mich die anderen aus, wenn ich das als Belästigung empfinde?"  

Falls Sie solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben, sprechen Sie uns bitte an!  
Sie können sich dabei an viele verschiedene Personen wenden, je nachdem, wem Sie sich anvertrauen möchten.  

Erste Ansprechpartner_innen im Falle sexualisierter Belästigung sind Annete Schoch oder Romanus Kreilinger. Selbstverständlich können Sie auch mit Margarete Menz und Katrin Sorge vom Büro für Gleichstellung und Familie sprechen.  

Wenn gewünscht, können Sie sich auch vollkommen anonym beraten lassen. In jedem Fall sind die Gespräche aber vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht. Weitere Personen werden nur nach Ihrer vorherigen Zustimmung informiert. Die belästigende Person kann je nach Stellung an der Hochschule und schwere der Belästigung disziplinarisch gemaßregelt werden. Das kann ein Gespräch, ein Hausverbot, eine Abmahnung oder aber auch die Kündigung / Exmatrikulation nach sich ziehen.    

Ausführliche Informationen darüber, was sexualisierte Belästigung sein kann, welche Ansprechpersonen Ihnen zur Verfügung stehen und wie wir gemeinsam bei einem Vorfall vorgehen können, finden Sie im Leitfaden gegen sexualisierte Belästigung und Gewalt, welcher rechts zum Download oder als Druckexemplar im Büro für Gleichstellung und Familie, bei der Ansprechpartnerin und dem Ansprechpartner gegen sexuelle Belästigung, sowie im AStA-Büro zur Verfügung steht.