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Sprecherziehung

Sprecherziehung

Die Sprecherziehung gehört zur Abteilung Deutsch mit Sprecherziehung und kann nicht als eigenes Fach studiert werden. Alle Lehramtsstudierenden müssen im Rahmen ihres Studiums mindestens eine Lehrveranstaltung der Sprecherziehung belegen. Zusätzlich gibt es ein fakultatives Angebot. Infos bzgl. Ihrer Prüfungsordnung finden Sie in der jeweiligen Infobox.

 

Was ist Sprecherziehung?

Die Sprecherziehung beinhaltet unterschiedliche Arbeitsbereiche. Für die Sprecherziehung an einer Pädagogischen Hochschule sind hierbei relevant:

  • die Sprechbildung:
    hier werden die Abläufe und Mechanismen, die für das Sprechen relevant sind, theoretisch verdeutlicht, und bestimmte Elemente, wie z. B. die Atmung, die Stimmgebung und die Artikulation (Aussprache) geübt.

  • die rhetorische Kommunikation:
    im Bereich „Rede“ werden die Redeformen Vortrag, Präsentation, Statement und Überzeugungsrede, sowie der Umgang mit Lampenfieber thematisiert; im Bereich „Gespräch“ geht es um z. B. um Klärungsgespräche, Gesprächsführung, Diskussionen, Debatten, etc.

  • die ästhetische Kommunikation (Rezitation, Vorlesen):
    hier wird vermittelt, wie literarische Texte so gesprochen werden können, dass sie die Zuhörenden erreichen und begeistern.

 

Wozu Sprecherziehung?

Das Lehramt ist einer der anspruchsvollsten Sprechberufe überhaupt. Lehrerinnen und Lehrer müssen Unterrichtsinhalte verbal darstellen und vermitteln können. Damit das gelingen kann, bedarf es einer klar verständlichen Ausdruckform – sowohl inhaltlich-rhetorisch, als auch sprecherisch.

Zudem sollten sie Sprechvorbild für ihre SuS sein, was z. B. die korrekte Aussprache des Deutschen („Hochdeutsch“) anbelangt. Untersuchungen belegen außerdem, dass die Stimmgesundheit der Lehrpersonen eine wesentliche Voraussetzung für das Hörverstehen und das Zuhören-Können von Lernenden ist.

Lehrerinnen und Lehrer sollten weiterhin einen Text so erzählen oder vorlesen können, dass er ihre SuS auch wirklich erreicht; dies sowohl auf der Ebene des reinen Textverständnisses, als auch auf emotionaler Ebene (der Text muss „rüberkommen“). So kann ein lebendiger Umgang mit Texten – durch die unmittelbare Erfahrung, die er ermöglicht – zum Tor werden in die Welt der Literatur, und  somit zur Leseförderung im besten Sinne.

Neben der Verbesserung der eigenen sprecherischen Kompetenzen für Studium und Unterricht und der Vermittlung von theoretischem Wissen, erhalten Studierende zusätzlich Anregungen, wie sie die erworbenen Kenntnisse an Lernende weitergeben können.

Um für all diese An- und Herausforderungen besser gerüstet zu sein, gibt es die Angebote der Sprecherziehung. Falls Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich gerne an eine der Sprecherzieherinnen im Haus.

 

Informationen / Service:
Sprechzeiten im Büro A 005

Ilona Fey:dienstags09:15 h – 10:00 h
Karin Huber:mittwochs14:00 h – 14:30 h
Angelika Meyer:montags11:45 h – 12:15 h

In den Sprechzeiten können Sie inhaltliche oder organisatorische Fragen zu Lehrveranstaltungen (z. B. Anrechnung bereits erbrachter Studienleistungen aus anderen Studiengängen) oder individuelle Anliegen besprechen.

 

Beratungssprechstunde für Studierende,
Lehrende und MitarbeiterInnen der Hochschule

auf Anfrage

Wenn Sie Fragen oder Probleme zu den Themen Stimme, Aussprache (Akzent, Dialekt), Körpersprache, Präsentation (z.B. Strukturierung, Lampenfieber) und anderen haben, können Sie sich in dieser Sprechstunde individuell beraten und Tipps und Hilfen geben lassen.

 

Schwarzes Brett

gegenüber dem Unterrichtsraum der Sprecherziehung A001

Hier finden Sie zusätzliche interessante Informationen rund um das Thema Sprechen und Sprecherziehung.