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Teilprojekt 13 (Mathematik)

DigiHet – Digital Heterogenität beachten. Individuelles Lernen mathematischer Kompetenzen durch digitale Medien unterstützen

Ziel des Projekts DigiHet ist es, das Potenzial digitaler Medien so zu nutzen, dass heterogene Lerngruppen im Unterricht selbst beachtet und individuelles Lernen ermöglicht wird. Aktuelle technologische Entwicklungen werden gezielt zur Förderung des individuellen Lernens genutzt. Die Tatsache, dass hier großes Potenzial besteht, ist bereits des Öfteren konstatiert worden. Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten sowie der Nachweis, wie dies funktionieren kann, fehlen bislang. Deshalb werden in diesem Projekt didaktische Konzepte in einem iterativen Prozess entwickelt, erprobt und weiterentwickelt. Dabei stehen folgende übergeordnete Fragestellungen im Fokus: (I) Welche Beliefs haben die am Projekt teilnehmenden Grundschullehrpersonen und -studierende zum Thema Heterogenität? Ändert und falls ja, wie ändern sich diese Beliefs durch den gezielten Einsatz digitaler Medien? (II) Welche Anwendungen (Software, Apps) sind zur Beachtung der Heterogenität im konkreten Unterricht geeignet und wie muss deren Einsatz erfolgen, um zielorientiert und sinnvoll den Erwerb mathematischer Kompetenzen individuell zu fördern?

Auf der Grundlage fachlicher sowie fachübergreifender Prinzipien werden theoriebasiert didaktische Konzepte zum sinnvollen und zielorientierten Einsatz geeigneter Anwendungen entwickelt. Erprobungen finden konkret im Unterricht statt und werden videobasiert und anhand von Beobachtungsbögen evaluiert, sodass die didaktischen Konzepte anschließend auf Grundlage der Auswertungen verbessert und weiterentwickelt werden können. Als Kriterien der Eignung dienen Aspekte guten Mathematikunterrichts unter Beachtung der Heterogenität. Maßnahmen der Unterrichtsgestaltung und des Kompetenzaufbaus bei Lehrpersonen werden somit bereits in der Entwicklung der didaktischen Konzepte aufgenommen.