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Teilprojekt 8 (Soziologie)

Gesundheitsbezogene Heterogenität in der Grundschule: Bestandsaufnahme und Konsequenzen

Die Schule hat nachweislich eine hohe gesundheitliche Bedeutung für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Lehrkräfte. Gesundheitsförderung und Prävention zählen daher zu den grundlegenden Aufgaben schulischer und außerschulischer Arbeit. Entsprechende Maßnahmen zielen unter anderem auf den Erwerb von Kompetenzen von Schüler/innen, Lehrkräften und anderem pädagogischem Personal zu gesunden Lebensweisen und zu einer gesundheitsfördernden Gestaltung ihrer Lebenswelt. Konkrete Kriterien oder Empfehlungen, wie Unterschiede zwischen Kindern und Jugendlichen, beispielsweise aufgrund kultureller oder sozialer Aspekte, angemessen und evidenzbasiert im Unterricht oder bei konkreten Interventionen der Gesundheitsförderung berücksichtigt werden können, fehlen aber oft.

Im geplanten Vorhaben sollen inkonsistente Befundlagen zum Umgang mit gesundheitsrelevanter Heterogenität aufgearbeitet und mit der Praxis der Gesundheitsförderung und Prävention in der Grundschule abgeglichen werden. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse werden Qualitätskriterien für den Umgang mit Heterogenität in der schulischen Gesundheitsförderung formuliert und konkrete Interventionen abgeleitet.