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Kindheitspädagogik – Bachelor of Arts

Aktuell – FAQ´s Praktikum

Ich bin/war im Praktikum. Was muss ich beachten?

  • In Abstimmung mit Ihrem jeweiligen Anstellungsträger ist das Praktikum so lange fortzusetzen, so lange es medizinisch vertretbar ist (d.h. sie gehören keiner Risikogruppe an, sie hatten keinen Kontakt mit Infizierten, an ihrer Arbeitsstelle gibt es keinen Fall von Corona…) und so lange es sinnvolle Beschäftigungsformen für Sie gibt.

  • Muss das Praktikum unterbrochen werden, prüfen Sie mit Ihrem Anstellungsträger Optionen der Wiederaufnahme des Praktikums im Zeitraum bis Ende September 2020, entsprechend der aktuell möglichen Planungen.

  • Muss das Praktikum beendet werden, lassen Sie sich bitte von Ihrem Anstellungsträger eine Bescheinigung ausstellen, wie viele Stunden Sie bisher absolviert haben und dass das Praktikum auf Grund des Coronavirus beendet werden musste. Ein Dokument für diese Bescheinigung steht Ihnen auf StudIP zur Verfügung. Bitte senden Sie dieses Dokument an maria.bader(at)ph-gmuend.de. Studierende im BP 2 senden Ihr Dokument zusätzlich auch direkt an Ihre Dozentin des Begleitseminars.

  • Ob und in welchem Umfang Praxisstunden nachgeholt werden müssen, hängt auch von Entscheidungen ab, die für alle Hochschulen getroffen werden. Sobald wir mehr wissen, werden wir Sie informieren. Besuchen Sie bitte regelmäßig die Homepage der PH, um über die laufenden Entwicklungen im Bilde zu sein.

  • Sollten Sie darüber hinaus spezifische Fragen haben, können Sie per Mail eine telefonische Beratung mit Frau Bader vereinbaren.
     

Welche Auswirkungen haben die Schließungen der Kitas, Schulen und anderer Praxisstellen auf mein Orientierungspraktikum (PRAX 1)?

  • Wir versuchen zeitnah Lösungen zu finden, damit Sie das noch fehlende Reflexionsseminar kompensieren und ihren Praxisbericht schreiben können. Studierende, die noch weniger als 50 % des Orientierungspraktikums absolvieren konnten, wenden sich bitte per Mail an maria.bader(at)ph-gmuend.de. Weitere Informationen dazu in Kürze.
     

Welche Auswirkungen haben die Schließungen der Kindertageseinrichtungen, Schulen und anderer Praxisstellen auf mein Sozialpädagogisches Praktikum (PRAX 2)?

  • Für das Sozialpädagogische Praktikum (300 h) steht Ihnen grundsätzlich der Zeitraum bis zum Ende des 6. Semesters zur Verfügung. Wer sich im Sommersemester 2020 für das Reflexionsseminar zu PRAX 2 eingeschrieben hat, besucht das Reflexionsseminar ungeachtet der bislang geleisteten Praxisstunden. Die Begleitdozentin/ der Begleitdozent passen den Seminarplan entsprechend an. Ob gegebenenfalls noch einige Praxisstunden nachzuholen sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.
     

Welche Auswirkungen haben die Schließungen der Kinderkrippen und Kindertageseinrichtungen auf mein BP2?

  • Bitte teilen Sie Ihrer Dozentin des Begleitseminars (Trninic, Nuding, Bader) per Mail mit Hilfe des Formulars auf StudIP mit, wie viele Praxisstunden Sie bis zur coronabedingten Schließung ableisten konnten. Außerdem informieren Sie Ihre Dozentin über den Stand der Vorarbeit für Ihre Praxisaufgabe, vor allen Dingen inwieweit Ihnen bereits Material zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung steht.

  • In Abstimmung mit den übergeordneten Behörden versuchen wir die Erlaubnis zur Verringerung der Praxiszeit zu erwirken. Hausintern suchen wir nach Lösungen, damit Sie Ihre Leistungsnachweise trotz reduziertem Praxisumfang erbringen können.

 

 

Kindheits- und sozialpädagogisches Denken und Handeln ist nachhaltig von politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und organisationalen Rahmenbedingungen beeinflusst. Sozialpädagogik als wissenschaftliche Disziplin bezieht sich auf die gesamte Lebensspanne – zum einen in Berücksichtigung der Frage, wie Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenslagen unterstützt werden können, zum anderen zunehmend auch im Selbstverständnis eines universellen Angebots im modernen Sozialstaat, in Kontexten von Erziehung und Bildung.

Die Pädagogik der frühen Kindheit ordnet sich hier ein, unter besonderer Berücksichtigung der frühen Lebensjahre und des Aufwachsens in Familie und Institutionen. Ihren Hauptfokus richtet sie auf die Bildung, Betreuung und Erziehung in- und außerhalb der Familie in Abhängigkeit von den je sozialräumlichen, lebensweltlichen und kulturellen Gegebenheiten. Sie beschäftigt sich mit Bedingungen und Verläufen frühkindlicher Bildungs- und Lernprozesse, mit Merkmalen und Wirkungen familiärer Umwelten, institutioneller Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungskontexten, ihrer vielfältigen Wechselbeziehungen etc.. Kinder und Jugendliche sollen in außerunterrichtlichen Settings in ihrer Selbständigkeit, Eigenverantwortlichkeit sowie sozialen Verantwortung gestärkt werden.

Zentrale Herangehensweise ist die theoretische, wissenschaftlich begründete und kritisch reflektierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, normativen Orientierungen, interdisziplinären Zusammenhängen sowie die empirische Untersuchung pädagogischer Konzepte, Umwelten, Interaktionen etc.. Daran anknüpfend eine fundierte methodisch-didaktische Unterstützung von Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder in Institutionen und in der Familie.

Studiengangsleitung:
Prof. Dr. Stefan Faas

Raum: H 1.25a
Telefon: +49 7171 983-130

Überarbeiteter BA Kindheitspädagogik ab WS 20/21