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Demenz im Fokus – Was bewirken Aktionen und Angebote im Quartier?

„Quartiere können soziale Orte der alltäglichen Lebenswelt sein, in denen Austausch und Kontakt möglich sein können“, sagt Juniorprofessorin Dr. Veronika Anselmann vom Institut für Pflegewissenschaft der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Darum evaluieren Anselmann und ihr Team, wie wirksam die Angebote sind, die im Rahmen des Projekts Demenz im Quartier entwickelt werden.

Logo Demenz im Quartier

Evaluation des Projekts Demenz im Quartier der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Das Projekt in Trägerschaft der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. I Selbsthilfe Demenz zielt darauf ab, Angebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu schaffen. Zudem soll es den Blick auf Demenz verändern „hin zu einer Chance für das Gemeinschaftsleben“, sagt Projektreferentin Saskia Gladis (Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.).

Gewollt ist, dass die verschiedenen lokalen AkteurInnen wie z.B. Vereine, Organisationen und FunktionsträgerInnen zusammenarbeiten, sich austauschen und vernetzen. Das Team der Hochschule befragt die teilnehmenden Projektverantwortlichen mithilfe von Fragebögen und Interviews zu ihren Angeboten, Netzwerken und Aktivitäten zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Außerdem wird die Zielgruppe zu ihrer Situation im Quartier und zur Ausrichtung der Angebote an ihre Bedürfnisse befragt. „Mit unserer Arbeit zeigen wir, welche Vorgehensweisen in den Quartieren erfolgsversprechend sein können, sodass weitere Quartiere davon profitieren können“, sagt Veronika Anselmann.

Insgesamt gibt es fünf Modell-Quartiere in Baden-Württemberg. Das Projekt Demenz im Quartier läuft bis Ende 2022. Es wird gefördert vom Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg und ist eingebunden in die Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“