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„Wolkes Wunderbare Wissenswerkstatt“ – ein ausgezeichnetes MINT-Projekt

„Wolkes Wunderbare Wissenswerkstatt – Erstellen von Experimentiervideos“ hat die MINTchallenge „MINTeinander im Dialog – Neue Wege in der Wissenschaftskommunikation“ des Club MINT, initiiert vom Stifterverband, gewonnen. Gesucht waren innovative Ideen, Studierende und Öffentlichkeit für MINT-Themen zu begeistern. Aus insgesamt 47 Bewerbungen erzielte das Projekt der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, unter Federführung von Professor Dr. Lutz Kasper, Dr. Axel Blessing und Heike Sauer, den ersten Platz.

Prof. Lutz Kasper macht in einem Experiment aus Wein Wasser.

Aus Wein mach Wasser: Prof. Dr. Lutz Kasper beim Experimentieren.

Wolke, ein comicartiges Einhorn

Wolkes Kuckucksheim? Keinesfalls! „Wolkes Wunderbare Wissenswerkstatt“ begeistert mit fabelhaften Experimentiervideos.

Logo MINTchallenge

Im Seminar „Wolkes Wunderbare Wissenswerkstatt – Erstellen von Experimentiervideos“ sind Lehramtsstudierende aller Fächer dazu eingeladen, sich mit MINT-Themen auseinanderzusetzen. Die Studierenden experimentieren, recherchieren und spinnen in Kleingruppen an Geschichten, um schließlich ein ausgewähltes MINT-Phänomen in einem selbst gestalteten und gespielten Videoclip spannend zu präsentieren. In Kooperation mit der Rems-Zeitung werden die Clips dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wobei sich die Inhalte insbesondere an die Klassenstufen 5 bis 7 richten. Professionelle Unterstützung erhalten die Studierenden von der bühnenerfahrenen Lehrbeauftragten Heike Sauer, die ihnen das Einmaleins zu Storytelling, Drehbucherstellung und Camera-Acting beibringt.
Verbindendes Element aller Videos ist „Wolke“, sagt Dr. Axel Blessing. „Ein animiertes Comic-Einhorn.“ Dieses sei nicht nur eine Art Maskottchen, sondern habe auch einen lokalen Bezug. Denn das Einhorn ist Schwäbisch Gmünds Wappentier.

„Mit dem Projekt sprechen wir gleich mehrere Zielgruppen an“, sagt Prof. Dr. Lutz Kasper. Einerseits lernen die Studierenden, wie sie digitale Formate sinnvoll für schulische Lehr-Lern-Prozesse nutzen und entwickeln so ihre Medienkompetenz weiter. Andererseits sollen Schülerinnen und Schüler durch die Videos dazu motiviert werden, die Experimente selbst auszuprobieren und sich Gedanken dazu zu machen.
Das Feedback der TeilnehmerInnen zeigt, dass das Projekt bei den Studierenden gut angekommen ist: „Insgesamt fand ich das Seminar sehr sinnvoll, nicht nur fürs Studium. Man hat einfach das Gefühl, man arbeitet an etwas, das später tatsächlich umgesetzt wird.“
Im Laufe der kommenden Semester sollen weitere Clips produziert werden, um so die Begeisterung für und die Lust auf MINT-Themen sowohl bei den Studierenden als auch in der Öffentlichkeit stetig zu steigern.