PH Schwäbisch Gmünd » Die PH » Aktuelles » News

News

Internationaler Austausch vom heimischen Schreibtisch aus

Sich mit Studierenden aus aller Welt treffen, sich über die jeweiligen Bildungssysteme und Kulturen austauschen, Schulen und Kitas kennenlernen, gemeinsam essen oder bei einem gemütlichen Spieleabend über Gott und die Welt quatschen – so sah die internationale Comenius-Woche der Pädagogischen Hochschule (PH) Schwäbisch Gmünd vor der Corona-Pandemie aus. Und so sah sie auch heuer an der Hochschule aus. So – und doch ein wenig anders.

Auf dem Foto sind 24 TeilnehmerInnen der Comenius-Woche und Dr. Monika Becker (2. von links ganz oben) beim Video-Chat.

Mehr als 50 Studierende aus 18 Ländern hatten sich zur englischsprachigen internationalen Comenius-Woche der PH Schwäbisch Gmünd angemeldet, um sich mit kultureller Vielfalt in der Bildung zu befassen.

Das Akademische Auslandsamt der PH, unter Leitung von Dr. Monika Becker, dachte internationalen Studierendenaustausch in Zeiten des „New Normal“ weiter und transportierte das bewährte Format in den virtuellen Raum. Die Resonanz war groß: Über 50 Studierende aus den Bereichen Lehramt und Kindheitspädagogik aus 18 Ländern hatten sich angemeldet, um sich fünf Tage lang mit kultureller Vielfalt in der Bildung zu befassen. Auf dem Programm standen u.a. ein Workshop zur interkulturellen Kompetenz, ein Deutschkurs, ein Rhythmik-Workshop und ein gemeinsamer virtueller Museumsbesuch – aber eben auch Aktivitäten, die Raum für informellen Austausch boten, wie etwa ein Spieleabend, eine „International Music Night“ und ein digitales Abschlussdinner.

Einblick in internationalen Schulalltag

Natürlich habe auch der Umgang der Schulen in den jeweiligen Ländern mit der Corona-Pandemie eine wichtige Rolle gespielt, berichtet Dr. Becker. Dank virtuell zugeschalteter Lehrkräfte von internationalen Partnerhochschulen der PH erhielten die Studierenden einen Einblick, wie in Israel das „normale“ Leben auch in den Schulen wieder begonnen hat, oder wie belgischen Schülerinnen und Schülern anhand der Impfkampagne in Europa das komplexe Thema „EU-Institutionen“ nähergebracht werden kann.

Hohes Inklusionspotenzial

Auch jetzt internationale Kontakte knüpfen zu können, sei eine Chance, so das Fazit der Studierenden zur virtuellen Comenius-Woche. Dr. Monika Becker erkennt in digitalen Austauschformaten ebenfalls einen großen Vorteil: „Sie bieten hohes Inklusionspotenzial.“ Durch die digitale Form hätten auch Studierende teilnehmen können, die aufgrund der großen Entfernung oder anderer Gründe nicht für eine Woche extra nach Deutschland gereist wären, erklärt sie. Eine kluge Kombination von physischem und virtuellem Austausch solle daher den Nutzen von Auslandsaufenthalten in Zukunft noch weiter vergrößern.