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Fit für die digitale Zukunft

„Die Lebens- und Arbeitswelt ist mittlerweile in hohem Maße digitalisiert“, sagt Prof. Dr. Uwe Faßhauer vom Institut für Bildung, Beruf und Technik der Pädagogischen Hochschule (PH) Schwäbisch Gmünd. Um die Studierenden für die Welt von morgen zu professionalisieren, soll an der Hochschule eine „Kultur der Digitalität“ etabliert werden. Für die Umsetzung bis zum Jahr 2024 erhält die Hochschule nun eine Förderung von über 1,7 Millionen Euro von der bundesweiten Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Drei Personen sitzen an einem Tisch und schreiben etwas auf.
Logo Stiftung Innovation in der Hochschullehre

2018 wurde die Digitalstrategie der PH Schwäbisch Gmünd als eines von elf bundesweiten Good-Practice-Beispielen für die erfolgreiche Integration digitaler Medien und Medienkompetenzen in das Lehramtsstudium ausgewählt. Mithilfe des Projekts „Profun.Dig – Professionalisierung für eine Kultur der Digitalität“ sollen digitale Bildungskonzepte hochschulweit nun breit verankert werden.

Fachdidaktische Kompetenzen ausbauen

„Gerade zukünftige Lehrkräfte werden sich in den unterschiedlichsten Schulformen mit der vor Ort vorgefundenen digitalen Kultur auseinandersetzen müssen“, sagt Faßhauer, der mit seinen PH-Kollegen, Prof. Thomas Irion, Prof. Thomas Weiß und Prof. Lars Windelband, das Projekt entwickelt hat. Dafür brauche es das passende Handwerkszeug und das Know-how damit umzugehen. Dabei kann die Hochschule auf bereits vorhandene innovative Konzepte wie zum Beispiel das Lehr-Lernzentrum ME.Lab (Media Education Lab), das FluX.Lab (future learning user experience) oder Erfahrungen mit selbst produzierten Unterrichtsvideos aufbauen.

In einer „Future Learning Werkstatt“ sollen sich Studierende in Zukunft bei der Entwicklung neuer Lehrkonzepte ausprobieren können: Das Medienlabor wird um einen Co-Working-Space ergänzt, in dem Studierende und Lehrende hierarchiearm gemeinsam an medienbasierten Lehr- und Forschungsprojekten arbeiten können und Konzepte für die digitale Lehre entwickeln. In Skills-Labs wird dann erprobt, wie sich die entwickelten Konzepte in den realen Unterricht und die Lehre überführen lassen. Videoauswertungen eröffnen hierbei die Möglichkeit zur Reflexion und Weiterentwicklung und zum Ausbau fachdidaktischer Kompetenzen. Die barrierefreie Medienproduktion wird als Standard implementiert.

Als dritter Baustein ist das Angebot eines hochschulweiten Diskurses zur Entwicklung einer Kultur der Digitalität in Form eines Studium Generale Digitale geplant. Hier sollen gesellschaftliche, politische, technologische und kulturelle Fragen im Hinblick auf die digitale Transformation aufgegriffen werden.