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Hand in Hand in die Wissenschaft

Vom Studium in die Wissenschaft – ein weiter Weg? Mit dem neuen Mentoring-Programm der Pädagogischen Hochschule (PH) Schwäbisch Gmünd „PH-MeNT – Mentoring, Networking, Training“ wird die Hochschule zur Wegbegleiterin und Wegbereiterin für interessierte Lehramtsstudentinnen in die wissenschaftliche Karriere.

Auf dem Foto ist eine Frau an einem Stehpult mit einem Laptop zu sehen, die einen Vortrag hält. Im Hintergrund ist eine Leinwand mit einem Text darauf zu sehen.

Dr. Margarete Menz berichtet aus ihrer eigenen Karriere als Wissenschaftlerin und macht den Teilnehmerinnen Mut, ihrer Begeisterung für die Forschung zu folgen.

„Wir haben gesehen, wie viele gute Studentinnen sich gegen die Wissenschaft entscheiden, weil der Weg dorthin mit Unsicherheiten verbunden ist und Fragen aufwirft“, sagt Gleichstellungsbeauftragte PD Dr. Gabriele Theuer von der PH. Einen Mentor oder eine Mentorin, also erfahrene Forschende, an der Seite zu wissen, kann der entscheidende Anstoß sein. Das Programm setzt bewusst früh – bereits im Studium – an. „Ein Alleinstellungsmerkmal“, erklärt Rektorin Prof. Dr. Claudia Vorst bei der Auftaktveranstaltung. Denn es gebe zwar viele Programme an Hochschulen für Promovierende, doch die gezielte frühzeitige Unterstützung von engagierten Studentinnen ist eine Besonderheit. Ziel ist es, mehr Frauen für eine Karriere in der Wissenschaft zu gewinnen und langfristig die Anzahl an Professorinnen zu erhöhen.

Die Auftaktveranstaltung zeigte, dass der Bedarf an Unterstützung groß ist: Wie sieht die Arbeit als Wissenschaftlerin konkret aus? Wie organisiere ich eine Doktorarbeit und eine Stelle als Lehrerin in der Schule gleichzeitig? Dies waren nur einige der Fragen, die den Studentinnen auf den Nägeln brannten und die sie mit ihren Mentorinnen und Mentoren besprachen.

Ein Jahr lang werden die insgesamt 15 Lehramtsstudentinnen von ihren Mentor*innen begleitet. „Für mich ist das Programm eine tolle Chance. Ich kann von den Erfahrungen meiner Mentorin profitieren und auch persönliche Fragen stellen – zum Beispiel, ob es Phasen gab, in denen sie ihre Entscheidung bereut hat und wie sie damit umgegangen ist“, so eine Teilnehmerin.

Neben den Treffen mit den Mentor*innen gibt es ein Begleitprogramm, das die Teilnehmerinnen untereinander vernetzt. Des Weiteren werden Workshops zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung und Karriereplanung angeboten.