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Von den (un-)geliebten Naturwissenschaften

Wenn es um die beliebtesten Schulfächer geht, rangiert Physik meist auf den hintersten Plätzen. „Physik wird als äußerst schwieriges Fach wahrgenommen“, sagt Juniorprofessor Dr. Jan Winkelmann von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Dabei verursache, laut Studien, vor allem der Aspekt des Modellierens Schwierigkeiten, während das Experimentieren den Schülerinnen und Schülern Spaß mache und Interesse wecke. Folglich beleuchtete der Juniorprofessor, der seit einem Jahr an der PH ist, in seiner Antrittsvorlesung im Rahmen des Dies Academicus die „(un-)geliebten Naturwissenschaften“.

Porträtfoto von Jan Winkelmann

Vor diesem Hintergrund widmete sich Winkelmann den beiden Säulen der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung – dem Modellieren und Experimentieren. Der Bedeutung von Idealisierungen im Physikunterricht nähert sich der Juniorprofessor für naturwissenschaftliche Bildung auf einer erkenntnistheoretischen Ebene. Idealisierungen könnten, wenn sie nicht ausreichend erklärt werden, Lernschwierigkeiten erzeugen, so Winkelmann. Um die Motivation und das Autonomieerleben von Schülerinnen und Schülern zu steigern, seien zudem moderne Technologien hilfreich. „Mithilfe von Augmented Reality können reale Experimente mit digitalen Modellen verknüpft werden – und das in Echtzeit am eigenen Smartphone“, erläuterte Winkelmann bei seiner Antrittsvorlesung. Der Leiter des Zentrums für naturwissenschaftliche Bildung (ZfnB) an der PH zeigte in seiner Vorlesung zudem weitere Handlungsfelder auf, die im ZfnB bearbeitet werden. Das ZfnB stellt eine Vernetzung in die Region dar und fasst Bildungsangebote für Jung und Alt zusammen.