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Neues Format „DenkBar“ bringt Menschen und Gedanken zusammen

Wie kann Sprache in der aktuellen Zeit, die durch harte und scheinbar unauflösbare Gegensätze gekennzeichnet ist, wieder konstruktiv wirken? Wo diskriminiert Sprache, und wie können gestaltende Begriffe wie Gleichberechtigung und gerechte Sprache zu besseren Verbindungen beitragen? Kann Kunst Erfahrungen sichtbar machen, für die Worte (noch) fehlen? Mit diesen und vielen anderen Fragen rund um das Thema „Über Sprechen und Zerbrechen“ hat sich die erste DenkBar im Mai im Atelier der Glaskünstlerin Alkie Osterland beschäftigt.

v.l.n.r.: Dr. Margarete Menz, Elke Heer, Alkie Osterland. Bildquelle: Stefanie Ghiglione.

Gemeinsam mit Elke Heer, Beauftragte für Chancengleichheit der Stadt Schwäbisch Gmünd, und Dr. Margarete Menz, Gleichstellungsbeauftragte der PH, wurden Menschen aus Wissenschaft, Kunst und Stadtgesellschaft zum Nachdenken und Sprechen eingeladen. Als Gast kam zudem Prof. Dr. Andreas Benk hinzu, katholischer Theologe und politisch engagiert. Ziel der DenkBar ist es, neue Räume für Dialog, Perspektivwechsel und gemeinsames Nachdenken zu schaffen – jenseits eingefahrener Diskussionsmuster.

Entstanden ist die DenkBar aus den Beobachtungen der Veranstalterinnen, dass es zu wenig Räume gibt, in denen Dialog und Begegnungen möglich sind. „In einer Zeit, in der oft übereinander statt miteinander gesprochen wird, schaffen Formate wie die DenkBar Raum für echtes Zuhören und gemeinsame Verständigung“, so Dr. Menz. Der unterschiedliche Zugang aus Kunst, politischem Handeln und Wissenschaft war bewusst gewählt, um die Mehrperspektivität der Themen abzubilden und um gemeinsam neue Denkräume zu schaffen. 

Im voll besetzten Atelier wurde zunächst im Plenum diskutiert – anschließend gingen die Gespräche in kleineren Runden engagiert weiter. Die nächste DenkBar ist bereits in Planung.