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Nachhaltigkeit beginnt im Boden
Mit seinen rund 800 Pflanzenarten ist der Weleda-Gartencampus der größte Heilpflanzengarten Europas und vermittelt seit Jahrzehnten biodynamische Anbaupraktiken. Im Mittelpunkt der Führung standen Fruchtfolgen, Kompostwirtschaft sowie die Erhaltung gesunder Böden ohne den Einsatz synthetischer Dünger und Pestizide. Anhand von Bodenprofiltafeln wurde sichtbar, wie Wurzelstrukturen die Bodenstruktur und das Bodenleben beeinflussen.
Bei der Beschäftigung mit Bodenpflege, Biodiversität und ökologischen Kreisläufen wurde deutlich, dass Boden nicht als reine Anbaufläche, sondern als empfindliches Ökosystem betrachtet werden muss, dessen Schutz langfristige Verantwortung erfordert. Über die ökologischen Grundlagen nachhaltiger Landwirtschaft und Produktherstellung hinaus erhielten die Studierenden auch Einblicke in Themen wie soziale Aspekte globaler Wertschöpfungsketten oder internationale Kooperationen, die eng mit ökologischer Landwirtschaft verknüpft sind.
Text und Bilder von Désirée Seifried und Vivien Eggstein