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News

Periodenboxen auf dem Campus

Neue Periodenboxen an der PH Schwäbisch Gmünd sichern eine verlässliche Versorgung mit Menstruationsprodukten an der Hochschule. Das Angebot ist bewusst gemeinschaftlich angelegt: Wer unerwartet Hygieneartikel benötigt, kann sich bedienen – und bei nächster Gelegenheit wieder etwas in die Box zurücklegen. Entwickelt und realisiert wurde die Periodenbox von Liane Tiede und dem Edelwerk der a.l.s.o in Schwäbisch Gmünd. Frau Tiede wurde für dieses Engagement mit dem Young Ambassador Award der Lions Deutschland ausgezeichnet wurde.

v.l.n.r.: Jacqueline Zoller, Dr. Margarete Menz, Liane Tiede, studentische Vertretung des AStA und Dr. Jessica Wilzek.

„Die Periodenboxen erleichtern den Alltag und setzen auf gegenseitige Unterstützung, gemäß dem Prinzip ‚nimm eins, bring eins‘“, so Jacqueline Zoller, Gleichstellungsreferentin der PH. An insgesamt acht Standorten stehen die Periodenboxen für Studierende und Mitarbeitende bereit, darunter im CHAL, M-Bau, Turnhalle, Mensa und Bahnhofgebäude. Neben Liane Tiede beteiligen sich zudem das Gleichstellungsreferat der PH (AOR Dr. Margarete Menz), die BfC (Afrodita Sturm) und das Institut für Pflegewissenschaften (J.Prof. Veronika Anselmann) an der Finanzierung und Befüllung der Boxen. 

Liane Tiede setzt sich bereits seit mehreren Jahren dafür ein, Menstruation als gesellschaftliches Tabuthema sichtbar zu machen und den Zugang zu Hygieneprodukten an Bildungseinrichtungen zu verbessern. Mit der Spende ihres Preisgeldes aus dem Young Ambassador Award unterstützt sie die Umsetzung von Periodenboxen in öffentlichen Einrichtungen. Im Rahmen ihres Besuchs an der PH berichtete sie in einem Seminar von Frau AOR Dr. Margarete Menz über die Entstehung ihrer Idee und die Entwicklung der Boxen.

Mit den neuen Boxen möchten die Hochschule und das Gleichstellungsreferat ein Zeichen für ein soziales Miteinander setzen und niedrigschwellige Unterstützung im Hochschulalltag stärken. „Wir hoffen, dass das Angebot gut angekommen wird und sich langfristig etabliert“, so Dr. Margarete Menz.