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Erfolgsfaktoren der Arbeitsmarktintegration Neuzugewanderter
Bendele untersuchte in ihrer Studie die Lebensrealitäten von Rumäninnen und Rumänen, die aus der zirkulären Migration kommen und eine dauerhafte Bleibeabsicht in Deutschland entwickeln. Viele von ihnen starten ihr Berufsleben dabei in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Mit dem Wunsch nach dauerhafter Integration steigen die Erwartungen an Arbeitsplatzsicherheit, Bezahlung und soziale Anerkennung – verbunden mit dem Streben nach regulären Arbeitsverhältnissen. Sprachkenntnisse, berufliche Qualifikation und familiäre Verpflichtungen erweisen sich als zentrale Faktoren für den Übergang in den primären Arbeitsmarkt.
Als Schlussfolgerungen aus den Untersuchungen ergibt sich eine Notwendigkeit zur Verbesserung der Sprachförderung und der Information über finanzielle Unterstützungsangebote und Anerkennung ausländischer Qualifikationen. Außerdem ist eine Finanzierung der Kinderbetreuung während Sprachkursen notwendig und Gesellschaft und Politik sollten aktiv Begegnungen zwischen Neuankömmlingen und Aufnahmegesellschaft fördern, um Segregationstendenzen zu vermeiden.
Die Ergebnisse sind in der Reihe „MiGS: Migration – Gesellschaft – Schule“ erschienen, in der zentrale Ergebnisse und Arbeiten des interdisziplinären „Zentrum für Migrations- und Integrationsstudien“ der PH Schwäbisch Gmünd veröffentlicht werden:
Léa Bendele
Arbeiten statt Ankommen. Eine qualitative Fallstudie zur Arbeitsmarktintegration rumänischer Neuzugewanderter
Springer VS, Wiesbaden, 2025
ISSN 2731-4065
ISSN 2731-4073 (electronic)
ISBN 978-3-658-49508-4
ISBN 978-3-658-49509-1 (eBook)
https://doi.org/10.1007/978-3-658-49509-1